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Die besten Notebooks für den Heimgebrauch

Viele Menschen greifen einfach zum nächstbesten Notebook, das sie finden können. Dabei sollte man vor dem Kauf überlegen, was man genau braucht. Ein solches Vorgehen spart Geld und Ärger bei Fehlkäufen. Ich möchte hier für möglichst viele Bereiche Notebooks vorstellen, die vom Preis-Leistungsverhältnis empfehlenswert sind.

Einige Dinge sollte man heute beachten, wie vor einiger Zeit ich schon geschrieben habe. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher (Ram) sollten es sein, ein Prozessor mit mindestens zwei Kernen (Dual Core) und ein mattes Display, das nicht zu dunkel ist mit einer möglichst hohen Auflösung. Hier nun meine Tipps zum Kauf:

Office-Notebook für Einsteiger

Wer Bilder anschauen möchte, einige Texte schreibt im Internet surft und hin und wieder einmal Videos schaut, der sollte sich ein Einsteigernotebook zulegen. Die Geräte sind günstig, haben in der Regel einen 15-Zoll Bildschirm und wiegen etwa 2,5 Kilo. Ultraportabel sind sie nicht, für den Heimgebrauch aber völlig ausreichend.

Medion Akoya E6227 (MD 98328)

Es ist schwer (2,8kg), hat wahrscheinlich ein relativ dunkles, aber mattes Display mit der Standard-Auflösung von 1366×768 Pixeln und einen günstigen Intel Pentium 2020M Prozessor. Ein DVD-Brenner, eine Webcam, Bluetooth und eine 500 GB Festplatte gehören mit zur Ausstattung. Als Betriebssystem ist Windows 8 dabei. Es kostet nur 332,64 Euro bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) alternativ ist es für 359 Euro + Versand direkt bei Medion erhältlich.

Toshiba Satellite C850-1LP

Das Toshiba hat eine ähnliche Ausstattung wie das Medion, ist aber mit etwa 2,5 Kilo etwas leichter. Außerdem ist der Prozessor ein etwas schnellerer Intel Core i3-2348M. Das C850-1LP kostet bei Cyberport 379 Euro.

Günstiges Multimedia-Notebook für Zuhause

Vorweg gesagt – es wird nie das perfekte Notebook für 3D-Spiele geben. Abwärmebedingt sind kaum richtig schnelle Grafikkarten möglich. Für die meisten Spiele sollte deshalb eine Extra-Grafikkate aus dem Einsteigerbereich ausreichen.

Samsung 300E5C

Für rund 464 Euro bekommt man bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) das Samsung 300E5C. Als Grafikkarte verfügt das Gerät über eine Nvidia Geforce GT 620M mit 1GB Speicher, als Prozessor gibt es einen Intel Core i5-2410M, welcher für ordentlich Geschwindigkeit sorgt. Das Samsung bietet ansonsten eine Standard-Ausstattung, ist aber mit gut 2,3kg relativ leicht und verfügt über ein mitgeliefertes Windows 8 Professional. Wer mehr Grafikleistung benötigt, kann auch das Samsung 300E5E wählen, das über einen etwas neueren aber günstigeren Core i3-3120M Prozessor verfügt, dafür aber mit der AMD Radeon HD 8750M über eine schnellere Grafikkarte verfügt. Es ist für 499 Euro bei Amazon erhältlich.

Toshiba Satellite Pro C850-1JG

Für rund 500 Euro bekommt man von Toshiba ein Notebook mit einem aktuellen Intel Core i5-3210M Prozessor, 6 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer AMD Radeon HD 7610M mit 1GB Speicher als Grafikkarte und Windows 8. Das Toshiba gibt es bei Cyberport oder Amazon.

Multimedia-Notebook mit einem guten Display

Gute Displays sind teuer. Deshab verfügen viele Notebooks nur über HD-Displays mit 1366×768 Pixeln. Geräte mit Full HD Displays sind deutlich teurer, verfügen dann aber über eine Bildschirmauflösung von 1920×1080 Pixeln. Wenn diese Displays eine gute Hintergrundbeleuchtung haben und zudem IPS-Displays sind, ist das sehr empfehlenswert.

Medion Akoya P6635 (MD98233)

Ein Full-HD-Display, ein Blue-ray Laufwerk, eine 750GB Festplatte und ein DVB-T TV-Tuner sind die Highlights des Medions. Die restliche Ausstattung ist auch gut: Ein Intel Core i5-3210M Prozessor und eine Nvidia Geforce GT 630M Grafikkarte mit 1GB Speicher sind mit dabei. Preislich bekommt man das P6635 für 578,34 Euro bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) oder für 529 Euro plus Versand direkt bei Medion.

Acer Aspire V3-571G-53214G50Maii

Wer auf Blue-ray und DVB-T verzichten kann, erhält mit dem Acer ein sehr gutes Notebook. Ein helles Full-HD-Display mit IPS-Technologie, eine schnelle Nvidia Geforce GT 640M Grafikkarte mit 2 GB Speicher und Windows 8 runden das Paket ab. Für nur 619 Euro ist das Acer Aspire bei Notebooksbilliger ein guter Deal.

Fazit

Man muss nicht viel Geld für ein gutes Notebook ausgeben. Man muss nur wissen, was man kaufen möchte. Alle Geräte dieses Artikels würden von einer SSD profitieren. Diese kann man oft auch selbst mit wenig Problemen nachrüsten. Bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) kostet etwa die Samsung 840 mit 250 GB speicher nur 146,36 Euro. Die alte Festplatte kann man dann beispielsweise in ein USB-Gehäuse schrauben und sie als externe Festplatte verwenden.

Morgen werde ich mich Notebooks für den mobilen Einsatz zuwenden, diese sind deutlich kleiner und leichter als die Geräte für den Heimgebraucht.

Outlook 2013 Kalender OTA via outlook.com mit Android und WP8 synchronisieren

Ich hatte ja schon berichtet, dass es generell schwierig ist, den Outlook Kalender mit irgendeinem Standard-Onlinekalender zu synchronisieren. Der Grund dafür ist, dass das CalDAV-Protokoll bei Outlook komplett fehlt. Früher gab es mit Google Calendar Sync eine Software, die Outlook mit dem Google Kalender abgleicht. Diesen Dienst hat Google aber eingestellt – davon einmal abgesehen hat er mit Outlook 2013 nicht wirklich gut funktioniert.

Via outlook.com kann man seinen Kalender aber weiter mit seinem Smartphone synchronisieren. Bei Windows Phone ist Outlook ja gut verfügbar, in diesem Artikel werde ich mich mit der Synchronisation mit einem Android-Smartphone beschäftigen. Hier nun die Schritte zum OTA (over the air) Sync. Einige Tipps habe ich von der recht unübersichtlichen Anleitung von Slipstick.com übernommen.

1.) Microsoft-Konto einrichten: Einfach unter outlook.com registrieren oder mit einem bestehenden Hotmail, Live oder Passport-Konto einloggen

2.) Den bestehenden Outlook-Kalender exportieren. Dazu in Outlook 2013 auf den Kalender gehen (und bei mehreren Kalendern den gewünschten auswählen) und dann oben auf Datei klicken. Dort „Kalender speichern“ auswählen. Jetzt wird es etwas kompliziert. Unter Dateityp auf „Weitere Optionen“ klicken und dann folgendes Wählen:
– Datumsbereich: Vollständiger Kalender
– Detail: Alle Details
– Erweitert -> Einblenden und dann beide Optionen markieren („Details von als privat markierten Elementen einschließen“ und „Anlagen in Kalenderelementen einschließen“)
Dann auf OK und Speichern klicken – der Kalender wird in eine ICS-Datei exportiert.

outlook-2013-kalender-export

3.) Den Kalender bei Outlook.com importieren. Dazu im Outlook-Kalender anmelden und dort oben auf „Importieren“ klicken.

outlook.com-kalender-importDann müssen im importieren-Dialog einige Einstellungen vorgenommen werden. Wer bisher outlook.com nicht benutzt hat, sollte „In einen vorhandenen Kalender importieren“. Bei den Erinnerungen sollten die Elemente aus der ICS-Datei übernommen werden. Dann mit „Durchsuchen“ nach der ICS-Datei suchen, die man mit Outlook erstellt hat und schließlich unten auf „Importieren“ klicken. Der Kalender wird importiert, was etwas dauern kann. Danach ist der Kalender bei outlook.com verfügbar, aber noch nicht mit Outlook 2013 synchronisiert.

outlook.com-kalender-import-dialog4.) Outlook.com Kalender in Outlook einbinden. Dazu in Outlook 2013 auf Datei klicken und unter „Informationen“ auf „Konto hinzufügen“ klicken. Im erschenenden Dialogfeld auf „Manuelle Konfiguration oder zusätzliche Servertypen“ klicken. Im nächsten Dialog dann „Mit Outlook.com oder Exchange ActiveSync kompatibler Dienst“ wählen. Im nächsten Dialog füllen Sie alle Felder mit den Daten aus, die Sie zum Login zu Ihrem Outlook.com-Konto benötigen.
– Ihr Name: Einfach Vor- und Nachnamen eingeben
– E-Mail-Adresse: Ihre outlook.com oder hotmail-Adresse
– Serverinformationen: m.hotmail.com (mein Outlook hat das zu dub-m.hotmail.com geändert, also nicht wundern)
– Benutzername: Benutzername von outlook.com oder Hotmail
– Passwort: Das Passwort, das man zum Login bei outlook.com benötigt

outlook-2013-outlook.com-verbindungDann auf „Weiter“ klicken, es wird ein Test durchgeführt. Ist dieser erfolgreich, das Fenster mit „Schließen“ beenden und schließlich auf „Fertigstellen“ klicken. Der Kalender ist nun in Outlook 2013 eingebunden.

5.) Finetuning in Outlook 2013. Nun haben wir leider zwei gleiche Kalender im Outlook, den alten Kalender und den neuen outlook.com Kalender. Leider kann man den alten Kalender nicht löschen. Also müssen zumindest alle Termine entfernt werden.

outlook-2013-zwei-kalenderDazu rechts mit der Maus auf den „Kalender – Outlook“ klicken (hier im Bild blau) und dann auf „AutoArchivierung“ klicken. Hier dann „Für diesen Ordner folgende Einstellungen verwenden:“ wählen und „Elemente löschen, wenn älter als 1 Tage“ wählen. Dann die Elemente entweder in den Archivordner, in einen anderen Ordner schieben oder einfach löschen.

outlook-2013-kalender-auto-archivierenAls nächstes müssen wir sicherstellen, dass man, wenn man im Kalender ist, eine neue E-Mail nicht über outlook.com verschickt. Dazu müssen wir die Registry ändern. Das ist nichts für unerfahrene User! Für alle, die sich trauen, die wählen auf dem Desktop den Windows Explorer und suchen dort nach „regedit“. Dieses Programm verlangt zusätzliche Admin-Rechte. Dort dann zum Schlüssel

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Options\Mail

navigieren. Eventuell gibt es den letzten Mail-Schlüssel nicht. Dann links in der Baumstruktur auf den Schlüssel „Options“ mit der rechten Maustaste klicken, Neu – Schlüssel wählen und den Mail nennen. Dann auf Mail klicken und dann rechts im Fenster rechts klicken. Dort Neu – DWORD-Wert (32-Bit) wählen und den Wert NewItemsUseDefaultSendingAccount nennen. Der Wert ist 1 (Dezimal). Danach kann der Registrierungseditor geschlossen werden.

regedit-outlook-2013-standard-mail6.) Nachteil bei Outlook verinnerlichen. Leider kann man den outlook.com-Kalender nicht als Standard-Kalender definieren. Wenn man außerhalb des Kalenders einen Termin erstellt, dann wird der immer im alten Outlook 2013-Kalender erstellt. Ein Termin muss also immer erstellt werden, wenn der outlook.com-Kalender im Outlook aufgerufen ist. Alle anderen Termine landen im alten Outlook-Kalender!

7.) Den Outlook.com-Kalender in einem Android-Smartphone einbinden. Hierzu im Play-Store die Outlook.com-App wählen und installieren. In dieser dann mit dem outlook.com-Benutzernamen und Passwort anmelden und alle Standardeinstellungen beibehalten. Der outlook.com-Kalender ist nun mit dem Smartphone-Kalender synchronisiert!

Fazit: Es ist nicht optimal, aber brauchbar, was man über outlook.com erreichen kann. Es wäre wünschenswert, wenn man entweder den outlook.com-Kalender als Standard definieren könnte oder outlook.com direkt mit dem Outlook 2013 Kalender abgleichen könnte. Vielleicht bessert Microsoft ja noch nach und bringt uns CalDAV. Damit dürfte das dann gut funktionieren.

Kaufberatung: Die besten Smartphones für jedes Budget im April 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Der Smartphone-Markt ist in Bewegung – deshalb gibt es viele neue Angebote im April. Im Gegensatz zum letzten Monat werde ich die Smartphones nicht in feste Preiskategorien einteilen, sondern in Einstieg, untere Mittelklasse, obere Mittelklasse und Spitzenklasse. Maßgeblich für alle Empfehlungen sind technische Daten und das Preis-Leistungsverhältnis. Wer einen passenden Tarif sucht, kann hier schauen.

Was sollte ein Smartphone können?
Die Mindestanforderungen an ein Smartphone sind für mich nicht sehr hoch. Am wichtigsten ist das Display, das mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben sollte – mehr ist natürlich immer besser. Nicht fehlen sollte ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, da man so einfach seinen Speicherplatz für Musik und andere Daten erweitern kann, ohne dass es zu teuer wird oder man sich ein neues Handy kaufen muss. Ein austauschbarer Akku ist eigentlich auch ein Muss, denn wenn der Akku nicht oder schwer tauschbar ist, kann man das Smartphone vielleicht nur zwei oder drei Jahre nutzen.

Windows Phone, Android, Blackberry oder Apple?
Welches System man für sein Smartphone wählt, ist Geschmackssache. Die oben genannten vier sind die Systeme, zwischen denen man wählen sollte. Bislang sind die Geräte von Blackberry und Apple deutlich teurer als die Geräte mit Windows Phone oder Android, so dass ich nur die letzen beiden guten Gewissens empfehlen kann. Wichtig ist, dass man eine aktuelle Version des jeweiligen Systems erhält. Bei Windows Phone ist das Version 8, bei Android mindestens Version 4.1.

Einsteigersmartphones (bis ca. 150€)
Den günstigsten Einstieg bietet wahrscheinlich das Huawei Ascend Y300. Es ist für ca. 125 Euro im O2-Shop verfügbar. Man bekommt ein gut ausgestattetes Gerät mit einem Dual-Core-Prozessor und Android 4.1. Verzichten muss man auf ein kratzfestes Display. Eine Alternative ist das Mobisltel Cynus F3. Für etwa 130 Euro bekommt man ein Dual-SIM-Handy mit einer sonst ähnlichen Ausstattung wie das Y300. Selbst das Display ist akzeptabel, außerdem gibt es ein UKW-Radio, zwei Kameras und GPS.

Untere Mittelklasse (um 200€)
Hier gibt es zwei Modelle, die man sich einmal anschauen sollte. Beide kosten knapp über 200 Euro. Für die Androiden ist es das HTC Desire X, das in diesen Tagen das Update auf Android 4.1 erhalten sollte. Anosonsten liefert es alle Standard-Features, die in der Preisklasse üblich sind. Bemerkenswert sind die 768 MB Arbeitsspeicher, etwas mehr als die Konkurrenz. Dazu gibt es noch die Beats Audio Ohrhörer.
Die Alternative von der Windows Phone Fraktion ist das Nokia Lumia 620 für ebenfalls knapp über 200€. Das bunte Design und die kompakte Größe sind sehr attraktiv. Es ist vielleicht sogar das beste Angebot dieser Preisklasse und dürfte bald deutlich unter 200 Euro kosten.

Obere Mittelklasse (300-400€)
Hier gibt es zwei Android-Geräte, die empfehlenswert sind. Beide haben einen Micro-SD-Slot und einen wechselbaren Akku. Ansonsten gibt es einen Quadcore-Prozessor, 1 GB Ram, eine gute GPU und ein hochauflösendes Display. Wer mit 8 GB internem Speicher zurecht kommt und kein NFC benötigt, der sollte sich das Huawei Ascend G615 anschauen, das nur 279 Euro kostet, alle anderen wählen das Samsung Galaxy S3 i9300. Das Google Nexus 4 ist direkt bei Google ab 299 Euro erhältlich, hat aber im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen keinen Micro-SD-Slot und ist deshalb eher keine Empfehlung.

Oberklasse (Geld spielt keine Rolle)
Wer zu viel Geld hat, sollte sich das Samsung Galaxy S4 vorbestellen. Das kann einfach alles, kostet aber aktuell auch etwa 650 Euro.

Fazit
Die Mittelklasse-Smartphones dürften für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein. Gerade in der unteren Mittelklasse sind die Windows Phone 8 Geräte sehr attraktiv, bei den teureren Geräten gibt es kaum bessere Hardware und kaum bessere Displays, dort sind die Androiden klar im Vorteil. Generell soll Windows Phone mit den Systemressourcen deutlich sparsamer als Android umgehen. Was würde ich kaufen? Mit wenig Geld das Nokia Lumia 620, mit etwas mehr Geld das Samsung Galaxy S3.

wein

Tipps für den Weinkauf im Supermarkt

Im letzten Dezember hat Peer Steinbrück gesagt, einen „Pinot Grigio“ für fünf Euro würde er nicht kaufen. Dies rief in der Öffentlichkeit viel Kritik hervor, denn in Deutschland wird die Flasche Wein für durchschnittlich 2,63 Euro verkauft. Das ist wenig Geld, wenn man einbezieht, dass davon 42 Cent Umsatzsteuer sind, für den Wein und die Flasche und den Verschluss und den Handel und den Transport bleiben dann gerade einmal 2,21 Euro übrig. Dass man dafür keinen vernünftigen Wein bekommen kann, sollte eigentlich klar sein.

Meine Erfahrung sagt mir, dass man ab etwa fünf Euro durchaus vernünftige Weine bekommen kann, wer bereit ist, bis 15 Euro pro Flasche auszugeben, bekommt oft schon ein gutes Produkt. Allerdings muss ein Wein für zehn Euro nicht besser sein als ein Wein für fünf Euro und auch in höheren Preisregionen gibt es schlechte Weine.

Wie also identifiziert man einen guten Wein im Supermarkt, wo man ihn, im Gegensatz zum Fachhandel, nicht probieren kann? Hier meine Tipps, die zumindest Anhaltspunkte für gute oder schlechte Weine geben können.

Keine großen Namen kaufen

Viele greifen in Supermärkten zu einem Bordeaux-Wein, da man diese als besonders gute französische Weine kennt und das Label mit Chateau XYZ gut aussieht. Es gibt auch große bekannte Herstellernamen wie Rothschild oder einen Wein aus der Werbung. Das wissen natürlich auch die Supermärkte und verkaufen diese Weine teuer. Ich persönlich habe noch nie einen solchen Wein im Supermarkt für unter 10 Euro gesehen, der sein Geld wirklich wert gewesen wäre. Also lieber die Chiantis, Riojas und Barolos im Regal lassen und für fünf Euro einen nicht so namenhaften Wein wählen.

Großer Name, großer Preis - Echtheitslabel eines Riojas

Großer Name, großer Preis – Echtheitslabel eines Riojas

Nicht vom Etikett oder der Flasche blenden lassen

Ein Etikett sagt über einen Wein oft nicht viel aus. Es gibt gute und schlechte, ansprechende und nicht so ansprechende. Die Aussagekraft über den Inhalt ist aber fast immer gleich Null. Gleiches gilt für die Flasche: Ob schwer oder leicht – über den Inhalt sagt die Flasche nichts aus. Teilweise werden Flaschen noch in ein Drahtgeflecht oder ähnliches gewickelt – das muss alles nicht sein. Der Inhalt ist wichtig.

Nicht auf Medaillen achten

Viele Weine schmücken sich mit Medaillen, meistens in der Rangfolge Gold, Silber und Bronze. Diese Auszeichnungen haben aber nur eine geringe Aussagekraft, denn oft stammen sie von kleinen lokalen Verkostungen. Wer es nötig hat, eine Silber- oder Bronzemedaille an seine Flasche zu kleben, möchte sicher nur einen mittelmäßigen oder schlechten Wein etwas aufpeppen. Etwas anders sieht es mit Punktebewertungen aus, die renommierte Größen wie Robert Parker und andere vergeben. Je nach Punkteschema ist ein Wein ab 90 oder ab 16 Punkten wirklich gut und wenn ein renommierter Experte oder ein bekanntes Magazin diese Punkte vergibt, ist das zumindest ein Anhaltspunkt.

Nach dem Hersteller suchen

Bei günstigen Weinen sucht man oft vergebens nach dem Hersteller. Meist steht auf den Etiketten nur „Produziert für“ oder „Abgefüllt durch“. Teilweise finden sich auch kryptische Kürzel auf dem Etikett, die keine Aussagekraft haben. Ein guter Winzer wird bei einem guten Wein immer seinen Namen auf das Etikett schreiben, steht dieser nicht drauf, kann man davon ausgehen, dass es sich um qualitativ minderwertige Massenware handelt. Es gibt allerdings keine Regel ohne Ausnahmen, denn einige Winzer verkaufen ihren Wein ohne ihren Namen günstig an den Handel, um Überproduktionen loszuwerden.

Herstellerangabe und Gutsabfüllung eines Weins aus Frankreich

Herstellerangabe und Gutsabfüllung eines Weins aus Frankreich

Nur abgefüllt für eine Firma, kein Hersteller erkennbar

Nur abgefüllt für eine Firma, kein Hersteller erkennbar

Steht das Jahr auf dem Etikett?

Jeder gute Wein hat einen Jahrgang. Im Geschmack sind die Jahrgänge oft sehr unterschiedlich. Ein guter Wein verfügt daher immer über eine Jahrgangsangabe.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Links ein 10€ Wein von Farnese ohne Jahrgang, rechts ein billiger spanischer Wein mit Jahrgang

Ausnahmen bestätigen die Regel: Links ein 10€ Wein von Farnese ohne Jahrgang, rechts ein billiger spanischer Wein mit Jahrgang

Irreführende Beschreibungen aufspüren

Ich habe es schon bei einigen Händlern gesehen, dass sie ihre Weine mit irreführenden Beschreibungen anpreisen. Dann heißt es z.B. der Bordeaux-Jahrgang XYZ war super toll, sagt Weinexperte XYZ. Das mag ja allgemein sein, aber ein schlechter Bordeaux wird auch im besten Jahrgang nicht unbedingt besser. Hier ist also Vorsicht angebracht: Bezieht sich das Lob wirklich auf den Wein, den ich vor mir habe?

Der Verschluss sagt wenig über einen Wein aus

Es gibt viele Weinverschlüsse, von Plastikkorken über Korken hin zu Glaspfropfen und Alu-Schraubverschlüssen. Die Art des Verschlusses hat aber nur eine geringe Aussagekraft über den Wein selbst. In Australien werden beispielsweise auch teure Weine oft mit einfachen Schraubverschlüssen verkauft. Gleichzeitig gibt es viele billige Weine, die mit einem Korken verschlossen sind. Ein Plastikkorken spricht oft für Einsparungen, der muss also nicht wirklich sein.

Schraubverschluss bei einem Wein aus Australien

Schraubverschluss bei einem Wein aus Australien

Nicht auf Bio-Wein achten

In den letzten Jahren gibt es bei Weinen den Trend, sie in Bio-Qualität zu produzieren. Leider sagt Bio nichts über den Geschmack des Weins aus. Ich habe manchmal den Eindruck, dass mäßige Weine zu Bio-Weinen gemacht werden, damit sie sich überhaupt verkaufen. Ich bin zwar kein Experte, aber da Weinbau sowieso mit viel Handarbeit einhergeht, sollte die Einführung eines Bio-Siegels nicht so aufwändig sein.

Nur eine Flasche kaufen und probieren

Wenn man sich zu einem Wein durchgerungen hat, sollte man nur eine einzige Flasche kaufen und diese dann in Ruhe probieren. Den letztlich ist es der Geschmack, der zählt. Ein Tipp: Ruhig einmal mehrere Flaschen nebeneinander öffnen und die Unterschiede vergleichen.

Kaufberatung: Die Besten Smartphones für jedes Budget im März 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Da mich selber interessiert, was der Markt hergibt, hier die Smartphone-Kauftipps in allen Preislagen. Wer also ein gutes Gerät sucht, wird hier sicher fündig werden. Über Tarife im günstigen Sektor bis zehn Euro und bei den Allnet-Flats habe ich ja schon geschrieben. Demnächst werde ich eine aktuelle Übersicht über Allnet-Flats bloggen.

Das beste Smartphone bis ca. 50 Euro

Es gibt kein Smartphone bis 50 Euro? Doch. Das Vodafone Smart II kostet knapp 50 Euro. Es kann natürlich bei dem Preis keine Wunder vollbringen. 800 MHz, ein kleines Display mit einer niedrigen Auflösung sind sicher keine Highlights. Ein Speicherkartenslot, GPS und W-Lan sind aber dabei, genauso wie Android 2.3. Einzige Alternative: Das Huawei Ideos X3, das teilweise auch für 50 Euro bei einigen Anbietern auftaucht.

Das beste Smartphone bis 100 Euro

Eigentlich keins. Die Geräte sind alle kaum besser als das Smart II. Da ich aber eine Empfehlung geben möchte: Das Sony Xperia Tipo hat zwar ein niedrig auflösendes Display und einen lahmen 800 MHz Prozessor, dafür aber 512 MB Ram und Android 4.0 (Ice Cream Sandwich). Dazu gibt es Bluetooth, ein UKW-Radio und einen SD-Card-Slot. GPS ist natürlich auch dabei.

Das beste Smartphone bis 150 Euro

Es lohnt sich wirklich, etwas mehr als 100 Euro auszugeben. Die Displays werden besser, die Handys schneller und die Ausstattung besser. In dieser Kategorie habe ich zwei Vorschläge, einen für Windows-Phone Fans und einen für Androiden. Beginnen wir mit dem Samsung Omnia W i8350 für etwa 140 Euro. Windows Phone 7.5 ist drauf und dabei ist ein gutes 480×800 Pixel auflösendes 3,7 Zoll Display, ein 1,4 GHz Prozessor, zwei Kameras (vorne/hinten), ein UKW-Radio und so ziemlich alles, was man sonst noch so braucht. Für ca. 140 Euro ist das Gerät beispielsweise bei Computeruniverse (6 Euro Neukundenrabatt mit Code IFHE97XE) oder Cyberport erhältlich.

Der Androide ist das Sony Xperia U, das über Android 4, einen Dual-Core Prozessor mit 2x1Ghz, ein 3,5 Zoll Display mit 845×480 Pixeln, ein Radio und zwei Kameras verfügt. Allerdings ist es, wie übrigens das Samsung i8350 auch, nicht mit einer Speicherkarte erweiterbar. Dafür kostet es im Online-Shop von Base nur knapp 129 Euro – der Kauf ist auch ohne Vertragsabschluss möglich.

Das beste Smartphone bis 200 Euro

Hier gibt es nur einen Kandidaten, das Sony Xperia Sola für die Android-Fraktion. Das Sony kostet knapp unter 200 Euro und bietet GSM und UMTS-Quadband, einen Dualcore-Prozessor, einen Speicherkartenslot und auch NFC.

Das beste Smartphone bis 250 Euro

Hier gibt es wieder zwei Kandidaten: Einmal das LG Optimus True HD P936 für die Android-Fraktion und einmal das Nokia Lumia 620 für die Windows Phone Fraktion. Das LG hat ein 4,5 Zoll IPS-Display mit einer hohen Auflösung von 1280×720 Pixeln, einen Dual-Core-Prozessor, 1024 MB Ram, und neben GSM und UMTS verfügt es auch über LTE. Ausgeliefert wird es mit Android 2.3, ein Update auf Version 4.0.4 ist möglich. Das LG kostet rund 240 Euro mit Versand. Das Nokia ist ähnlich ausgestattet, bietet GSM und UMTS Quadband, Windows Phone 8 und ist für unter 250 Euro bei verschiedenen Shops erhältlich.

Das beste Smartphone bis 300 Euro

Hier gibt es nur ein Android-Phone das wirklich attraktiv ist, dafür aber sehr. Das Huawei Ascend G615 bietet fast alles, was das Herz begehrt. Ein Quadcore Prozessor, GSM Quadband und UMTS Pentaband, ein hochauflösendes 4,5 Zoll IPS-Display (1280×720 Pixel), zwei Kameras und vieles mehr. Wer auf LTE und NFC verzichten kann, findet hier ein gutes Smartphone! Für etwa 300 Euro kann man es bei Cyberport oder Amazon bestellen.

Das beste Smartphone bis 400 Euro

Es kann hier nur eins geben – das Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1. Es lässt keine Wünsche offen und kommt sogar inklusive einem Speicherkartenslot, der bei vielen Oberklasse-Smartphones fehlt. Das Galaxy S3 ist für 399 Euro bei Base erhältlich, bis Ende März gibt es von Samsung kostenlos eine 32 GB Speicherkarte dazu.

Das beste Smartphone bis 500 Euro

Wem das Galaxy S3 gefällt, aber unbedingt noch LTE benötigt, kann dies für einen Aufpreis von 60 Euro bei Cyberport oder Notebooksbilliger bekommen.

Das beste Smartphone für mehr als 500 Euro

Keins. Das Samsung Galaxy S3 bietet deutlich mehr als das Apple iPhone 5 und ist deutlich günstiger. Da stehen knapp 400 Euro gegen 650 Euro. Mehr als 50% Aufpreis ist das iPhone niemals wert.

Tipps für den Notebook-Kauf

Der Notebook-Kauf ist komplizierter als viele denken. Große Elektromärkte werben meistens mit Beschreibungen wie schnell, super, viel, groß und natürlich günstig. Am meisten Geld lässt sich beim Kauf sparen, wenn man vorher überlegt, was man eigentlich benötigt.

Größe und Gewicht

Wer sein Notebook mit sich herumtragen möchte, sollte auf eine kompakte Größe und ein niedriges Gewicht achten. Mobile Geräte haben in der Regel eine Bildschirmdiagonale von 12-14 Zoll und wiegen unter 2 kg. Die ganz kompakten Geräte wie Ultrabooks wiegen oft sogar unter 1,5 kg. Wer sein Notebook dagegen nur für Zuhause benötigt, kann zu 15 oder 17-Zoll-Geräten greifen, die zwar deutlich schwerer sind, dafür aber auch einen größeren Bildschirm mitbringen.

CD oder DVD-Laufwerk

Die CD und DVD sterben immer mehr aus, auch die Blu-ray Disc ist in Computern nur wenig verbreitet. Standard-Notebooks verfügen in den allermeisten Fällen über einen DVD-Brenner, in kleinen und leichten Notebooks fehlt meistens ein DVD-Laufwerk komplett, um den Platz und das Gewicht einzusparen. Wer nur hin und wieder mal ein DVD-Laufwerk benötigt, kann sich für um 40 Euro eins mit USB-Anschluss kaufen.

Prozessor und Grafikkarte

Wer nur mit Word, Excel und Powerpoint arbeitet, im Internet surft, dort einige Videos ansieht und Fotos von seiner Digitalkamera auf das Notebook laden möchte, kommt in der Regel mit einem Einstiegsprozessor und ohne besondere Grafikkarte aus. Empfehlenswerte Prozessoren sind hier (von langsam nach schnell): AMD A8, Intel Pentium, AMD A10, Intel Core i3, i5 und i7. Bei den Intel Prozessoren ist darauf zu achten, dass die Core i3-XXX mit drei Nummern dahinter nicht mehr aktuell sind, die Core i3-2XXX sind schon das alte Modell und aktuell sind die Core i3-3XXX. Selbiges gilt für den Core i5 und i7. Für Gamer gilt: Lieber einen Desktop als ein Notebook mit Spiele-Grafikkarte. Das Gerät wird heiß und die Grafikkarte hat kaum die Leistung eines Desktop-Pendants. Außerdem schluckt sie ordentlich Strom. Prozessoren, von denen man die Finger lassen sollte sind der Atom von Intel und die AMD C, E-, A4 und A6-Serie.

Arbeitsspeicher und Festplatte

4 GB Ram (Arbeitsspeicher) sollten es mindestens sein, mehr ist immer besser. Was den Festplattenspeicher angeht, so ist bei den Herstellern meistens die Devise, dass mehr besser ist. Stimmt aber nicht. Festplatten bieten zwar viel Speicherplatz, sind aber sehr langsam, was sich auf das ganze System auswirkt. Ich bin ein Fan von SSDs, die zwar im Verhältnis zum Speicherplatz mehr kosten, dabei aber auch schneller sind. Der Systemstart lässt sich mit einer vernünftigen SSD von etwa 60-90 Sekunden auf unter 30 Sekunden drücken. In der Regel kann man eine SSD nachrüsten, 120 GB kosten momentan etwa 85 Euro, 250 GB etwa 150 Euro.

Akku

Wer mit seinem Notebook mobil bleiben möchte, benötigt einen guten Akku und eine ausgewogene Komponentenzusammenstellung. Den Herstellerangaben kann man hier kaum vertrauen. Viele günstige Notebooks haben Laufzeiten von gerade einmal zwei Stunden (dann sagt der Hersteller vier Stunden), es sollten für unterwegs schon vier Stunden sein, gerade wenn der Akku wie bei vielen Ultrabooks nicht tauschbar ist.

Display

Das Display ist eins der wichtigsten Bauteile des Notebooks, schlicht und einfach weil man immer draufguckt. Leider ist das Display das Bauteil, an dem in der Regel am meisten gespart wird. Zuerst einmal an der Auflösung. In den meisten Fällen werden selbst bei relativ teuren Geräten nur HD-Displays mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln verbaut. Besser wäre natürlich Full-HD (1920×1080 Pixel) oder mehr. Das ist dann so viel, wie die meisten aktuellen Fernseher haben. Warum so viele Pixel? Am Notebook-Display sitzt man deutlich dichter als an einem Fernseher, wenn man zu wenig Pixel hat, dann kann man mit bloßem Auge das Pixelraster erkennen. Das macht das Bild unscharf und grob. Inzwischen werden selbst in Smartphones und Tablets Full-HD-Displays eingebaut, Apple hat hier mit seinen „Retina“-Displays den Weg geebnet. Bei Standard-Notebooks ist das aber noch nicht angekommen.

Wichtig ist auch die Entspiegelung. Wer einmal in einem Elektronikmarkt vor einer Reihe von Notebooks gestanden hat, wird festgestellt haben, dass die meisten Displays spiegeln. Dies geschieht, damit billige Displays brillanter aussehen, denn entspiegelte Displays wirken oft weniger gut. Für den Einsatz unter freiem Himmel oder bei viel Gegenlicht ist das schlecht, denn man sieht vor allem sein eigenes Spiegelbild. Für den mobilen Einsatz muss (!) ein Display matt, also entspiegelt, sein.

Noch ein Punkt, die Helligkeit. Viele Hersteller verpassen ihren Notebooks nur eine Displayhelligkeit von 200-250 Candela. Das ist für den mobilen Einsatz nicht ausreichend. Dort sollten es mehr als 350 Candela sein.

Fazit: Die Suche nach einem Notebook ist schwierig, ich hoffe aber, dass meine Tipps etwas helfen. In den nächsten Tagen werde ich einige konkrete Tipps für vernünftige Geräte in unterschiedlichen Preisklassen posten.