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Die besten Smartphone-Tarife für März 2013

Heute möchte ich schauen, was der März an Smartphonetarifen bringt, Kauftipps für Smartphones hatte ich bereits gestern gepostet. O2 hat beispielsweise sein Tarifangebot umgekrempelt, aber auch die anderen Anbieter haben einige Änderungen an ihren Tarifen vorgenommen. Wer wenig bis mittel viel telefoniert und im Internet surft, ist auch im März mit den Tarifen von Aldi und Lidl bestens bedient. Es gibt auf dem Markt einige Tarife, die ein klein wenig günstiger sind, dafür aber deutlich weniger Leistung bieten und vor allem eine zweijährige Vertragslaufzeit.

Für alle, die eine Allnet-Flat haben möchten, hier die besten günstigsten Tarife. Sie sollten, um für Smartphones geeignet zu sein, mindestens 500 MB an schnellem Datenvolumen aufweisen. Ich habe die Tabelle von günstig nach teuer sortiert. Unten gebe ich noch Empfehlungen. Wem die Mobilfunknetze nichts sagen, der sollte sich den Netztest der Computerbild oder von Connect aus dem November 2012 einmal näher anschauen.

Tarife bis 500 MB Internet-Volumen

Simyo
Computerbild
BASE
Allnet Flat
O2 Blue
All-in M
Congstar
Allnet Flat M
Monatspreis 19,90 30,00 28,49 29,99
Gesamtpreis 24 Monate 477,60 630 683,76 719,67
Netz E-Plus E-Plus O2 T-Mobile
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 500 500 500 500
Drosselung auf 56 kbit/s 56 kbit/s 32 kbit/s 64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich inklusive inklusive nicht möglich
Rufumleitung nicht möglich wohl kostenlos 0,29€/Min,
O2 kostenlos
kostenlos
Extras Nur 3,6 Mbit
Surfgeschwindigkeit

Tarife mit 1 GB Internet-Volumen

Simyo 1GB
Computerbild
1&1
All-Net-Flat Plus
Congstar
Allnet Flat L
  BASE
Allnet Flat
Monatspreis 24,90 29,99 34,99  35
Gesamtpreis 24 Monate 597,60 719,76 839,76  840
Netz E-Plus Vodafone T-Mobile  E-Plus
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
MB Internet 1000 1000 1000  1000
Drosselung auf 56 kbit/s 64 kbit/s 64 kbit/s  64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich nicht möglich nicht möglich  inklusive
Rufumleitung nicht möglich kostenlos kostenlos  wohl kostenlos
Extras Internet mit 14,4 Mbit,
500 MB Extra für 2,99,
25 GB Online-Speicher
Internet nur
mit 3,6 MBit

Tarife mit 2 GB oder mehr Datenvolumen

O2 Blue
All-in L
1&1
All-Net-Flat Pro
O2 Blue
All-in XL
Monatspreis 37,99 39,99 47,49
Gesamtpreis 24 Monate 911,76 959,76 1139,76
Netz O2 Vodafone O2
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 2000 2000 5000
Drosselung auf 32 KBit/s 64 KBit/s 32 KBit/s
Festnetznummer inklusive nicht möglich inklusive
Rufumleitung 0,29€
O2 kostenlos
kostenlos 0,29€
O2 kostenlos
Extras LTE Internet mit 14,4 MBit,
100 MB im Ausland inkl.
LTE, 14 Tage
Daten-Roaming

Die Tarife von der Telekom und Vodafone fehlen komplett, da sie einfach ungefähr doppelt so teuer sind wie die restlichen Tarife. Es fehlen auch die O2-Reseller, da die neuen O2 Blue Tarife einfach günstiger als die Reseller-Tarife sind. Da wird sich sicher bald etwas tun.

Was ist also der beste Tarif? Es kommt darauf an, was man möchte. Wer ein straffes Budget hat, sollte den Simyo-Tarif mit 500 MB Datenvolumen nehmen. Für 20 Euro gibt es keinen besseren Tarif. Ansonsten ist generell der 1&1 All-Net-Flat Plus Tarif sehr attraktiv – schnelles Internet, das man auch noch nachbuchen kann für nur 30 Euro. Zwei Tipps zu diesem Tarif: Unbedingt nur 24 Monate laufen lassen, danach wird es teurer und eventuell für den Aufpreis von 10 Euro im Monat ein Smartphone mitbestellen – für insgesamt 240 Euro erhält man Geräte, die bis zu 320 Euro auf dem normalen Markt kosten. Wer eine Festnetznummer und eine kostenlose Anrufweiterleitung braucht, sollte zu BASE gehen. Nur dort gibt es diese Features zu akzeptablen Preisen.

Fazit: Wer heute über 35 Euro für seinen Mobilfunk-Tarif bezahlt, sollte schnellstens den Tarif wechseln. Es ist möglich, die Hälfte oder mehr zu sparen, ohne wirklich Qualitätseinbußen zu haben.

Warum das Fernsehen keine Zukunft hat

Video killed the Radio Star“ – dieser Titel der Gruppe „The Buggles“ zeigte den Trend Ende der Siebziger Jahre. Man dachte, das Fernsehen würde das Radio verdrängen. Es bot neben dem Ton noch ein Bild, das inzwischen auch farbig war. Dem bewegten Bild gehörte die Zukunft, nicht nur im Kino, sondern auch im Wohnzimmer.

„Video killed the Radio Star“ war das erste Musikvideo, dass der damals neu gestartete Musikfernsehsender MTV als erstes spielte. Mit dieser Symbolik wollte man den Weg in die Zukunft weisen. Zumindest bei MTV hat das nicht funktioniert. Das Radio existiert weiter, erfreut sich weltweit einer großen Beliebtheit und ist noch lange nicht tot – im Gegensatz zu MTV. MTV ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst und spielt kaum noch Musikvideos und kaum noch eine nennenswerte Rolle.

Musikvideos erfreuen sich trotzdem einer großen, vielleicht nie dagewesenen Beliebtheit. Nicht im Fernsehen, sondern im Internet. Unzählige Videoportale, Künstler und Bands sorgen dafür, dass immer neue Musikvideos im Internet erscheinen. Niemand ist mehr von den von VJs abhängig, die die Videos auswählen und deren Reihenfolge festlegen. Jeder Nutzer kann sich durch die Videoportale klicken und selbst entscheiden, was wann gesehen wird. Praktisch und weitestgehend grenzenlos (wenn man einmal vom Gema-Youtube-Konflikt absieht).

Das klassische Programmfernsehen existiert weiter, in vielen Ländern sogar in einer nie vorher dagewesenen Vielfalt. In Deutschland gibt es alleine 23 öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme, daneben noch deutlich mehr private Programme. Über DVB-T sind in vielen Regionen 30 Programme und mehr verfügbar, über Satellit hunderte, wenn nicht tausende. Für fast jede Interessengruppe gibt es in fast jeder Sprache mindestens ein Programm.

Hierbei stellen sich zwei Fragen: Warum lassen sich, erstens, Menschen vorschreiben, was sie wann sehen? Und warum akzeptieren sie, zweitens, dass sie ein Programm vorgesetzt bekommen, das in anderen Teilen der Welt schon lief und dort schon längst überholt ist?

Die Tagesschau um 20 Uhr oder der Tatort am Sonntag gehören in vielen Haushalten zum Tagesrhythmus dazu wie das Mittagessen oder der Weg zur Arbeit. Bei Soaps und Serien warten viele Fans darauf, dass die nächste Folge ausgestrahlt wird. Nur – warum eigentlich? Warum lassen sich so viele Menschen vom Fernsehen ihren Tagesablauf diktieren?

Viele Sender stellen fast alle Sendeinhalte ins Internet – frei zum Abruf. ARD, ZDF, RTL, SAT1 in Deutschland, die BBC in England und viele andere Anbieter verfügen über große Mediatheken oder Programmportale wie etwa Hulu in den USA (BBC und Hulu sind aus Deutschland nur mit Tricks zugänglich). Wenn man also etwas sehen möchte, kann man es tun. Wenn man es im Fernsehen verpasst, kein Problem. Durch diese Videoangebote gewinnt der Zuschauer an Freiheit, das, was er sehen will zu der Zeit zu sehen, die ihm passt. Eine Ausnahme bilden sicherlich Live-Events wie Sport oder aktuelle Übertragungen etwa aus dem Bundestag. Hier muss das Programm live sein. Allerdings gibt es hier auch teilweise Livestreams, RTL bietet beispielsweise einen für die Formel 1 an. Mit all diesen Möglichkeiten stellt sich mir noch immer die eine Frage: Warum lassen sich so viele Menschen ihren Tagesrhythmus vom Fernsehprogramm beeinflussen?

Hinzu kommt, und hier sind wir bei der zweiten Frage, dass Fernsehen nicht mehr als lokales Medium funktioniert. Im Kino gab es früher sehr unterschiedliche Starttermine von Kinofilmen. Ein Film konnte in den USA starten und dann erst ein halbes Jahr später in Deutschland im Kinoprogramm erscheinen. Ich kann mich an einen Star Wars Teil (ich meine es war Episode 1) erinnern, den ich in England satte drei Monate vor dem Kinostart in Deutschland gesehen habe. Das muss 1999 gewesen sein – heute sind schon alleine wegen der vielen illegalen Kopien solche weit auseinander liegenden Zeiträume nicht mehr möglich. Heute starten Kinofilme in der Regel am selben Tag, ob in New York, Hamburg, Madrid oder Kapstadt.

Im Fernsehen ist dieses Prinzip noch nicht angekommen. Viele Fernsehsender erlauben den Zugriff auf ihre Online-Mediatheken nur aus dem Land, aus dem sie senden. Dies ist natürlich absurd, denn wie oben beschrieben, kann man diese Sperren umgehen. Es ist auch absurd, weil man die Programme via Satellit in großen Teilen der Welt ohne Probleme sehen kann. Mitschneiden und ins Internet stellen natürlich auch. Dass das durchaus im großen Umfang geschehen kann, zeigt die Fernsehserie „A Game of Thrones„, die nur in den USA in kleinen Pay-TV-Sender HBO lief. Diese Serie erfreute sich im Internet schnell großer Beliebtheit, obwohl sie nirgends sonst im Fernsehen lief und auch im Internet nicht legal abgerufen werden konnte. Es wurden sogar Kampagnen gestartet, die einen legalen Zugang zum Online-Angebot von HBO forderten. „Take my Money HBO“ scheiterte. HBO wollte sich nicht von seinem Abo-Modell mit dem Fokus auf Pay-TV verabschieden. Es gäbe im Internet einen großen internationalen Markt für Serien und andere TV-Programme, dieser wird aber in der Regel den illegalen Angeboten überlassen. Da wäre viel Geld zu verdienen, aber aus Angst wagt es kein Anbieter, sein Programm global im Internet zu vermarkten.

Dennoch: Wenn ich etwas sehen möchte, das irgendwo in der Welt läuft, kann ich es in der Regel sehen. Ich kann auch noch entscheiden, wann und wo ich es sehen möchte. Besser geht es doch kaum. Wozu braucht man da noch das Fernsehen? Ich weiß es nicht. Serien könnten auch ohne Fernsehen genügend Zuschauer in Internet finden, alle anderen Formate auch. Das Fernsehen wird sterben, es hat seinen Zenit bereits überschritten. MTV ist hier wieder einmal Vorreiter – nur dieses Mal unfreiwillig.

Outlook-Kalender mit einem Blackberry ohne Google OTA synchronisieren

Ich persönlich mag Blackberrys ja nicht besonders. Sie wurden erfunden, um Informationen möglichst schnell (push) an ein Mobilgerät zu senden. Leider beschränkt sich das für den Endnutzer ohne Blackberry Enterprise Server in der Regel auf E-Mails. In der Regel werden aber auch die Kalender-Informationen benötigt und es ist unpraktisch, diese erst via Kabel oder Bluetooth mit dem PC über die Blackberry Desktop Software zu synchronisieren.

Gerade mit Outlook ist dies ein Problem, da es die üblichen Kalenderstandards wie CalDav nicht unterstützt. Zuletzt haben sich viele mit der Software Google Calendar Sync beholfen, die den Outlook Kalender mit dem Google Online Kalender synchronisiert. Diesen Google Online Kalender wiederum konnte man über das Internet (also over the air, kurz ota) mit dem Blackberry synchronisieren. Die Betonung in diesem Fall lieft auf konnte, denn zum 31.01.2013 stellt Google die Synchronisierungssoftware für Outlook ein.

Was also tun? Als Alternative habe ich bislang nur Zoho gefunden. Diese funktioniert auch nur mit Outlook 2003 und 2007. Outlook 2010 und 2013 werden bislang nicht unterstützt. Hier die Anleitung:

  1. Bei Zoho für den kostenlosen Kalender registrieren: www.zoho.com/calendar/
  2. Auf der gleichen Seite das Outlook-Plugin herunterladen
  3. Das Outlook-Plugin im Outlook einrichten (Zoho-Benutzerdaten) und synchronisieren
  4. Zoho Mobile Sync für Blackberry auf dem Blackberry einrichten: zsync.zohosites.com/BlackBerry.html
  5. Auf dem Blackberry in der Zoho-Software (findet sich unter Downloads) Zoho-Userdaten eingeben und synchronisieren

Ob die Zoho-Software für Outlook den Kalender automatisch synchronisiert, ist mir aktuell nicht bekannt. Also lieber hin und wieder auf den Sync-Button drücken.

Für Privatpersonen halte ich Smartphones mit Android oder Windows Mobile für geeigneter als Blackberry-Geräte. Bei beiden ist die Synchronisierung mit Outlook einfacher. Bei Android kann man den Kalender über den Live/Hotmail-Kalender synchronisieren, wenn man den Outlook-Connector für Hotmail verwendet, der ein Teil der Windows Essentials ist. Das Android-Smartphone wiederum kann man dann mit der Live-App oder Outlook.com-App bestücken, welche auch Kalender-Features bietet.