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Smartphone bei Lidl: Huawei Ascend Y201 Pro – Top oder Flop?

Ab Montag gibt es für 99,99 Euro bei Lidl ein Smartphone. Das Huawei Ascend Y201 Pro soll mit dem niedrigen Preis klar das Einstiegssegment bedienen. Mit dabei ist das Starter-Set von Lidl Mobile im Wert von 9,99 Euro, mit dem man einen guten Smartphone-Tarif bekommen kann, wobei das Angebot von Aldi vielleicht attraktiver ist. Das Gerät selbst gibt es im Online-Handel für etwa 90 Euro, z.B. bei Notebooksbilliger.de. Man spart also bei Lidl im Gegensatz zum herkömmlichen Handel kaum Geld.

Das Ascend Y201 Pro wird als Einsteigersmartphone beworben, dass über ein „hochwertiges“ Display verfügt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Mit der Auflösung von 320×480 Pixeln taugt das Display zu kaum etwas. Die Auflösung ist zu niedrig, man bekommt also nur wenig Informationen angezeigt und Buchstaben werden sehr grob dargestellt. Ein Smartphone sollte mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben, die aktuelle Oberklasse schafft sogar 1920×1080 Pixel.

Auch die weiteren Daten des Lidl-Huaweis können nicht überzeugen. Ein Prozessor mit 800 MHz sorgt höchstens dafür, dass das Smartphone extrem lahm ist. Auch sonst hat das Gerät nur eine Mindestausstattung, mit der Android 4.0 sehr zäh laufen dürfte. Das Gerät ist selbst als Einsteigergerät also ein absoluter Flop und enthält Technologie von Vorgestern.

Im O2-Shop (eventuell die gibt es eine Gute Alternative zum Ascend Y201 Pro vom gleichen Hersteller. Das Huawei Ascend Y300 bietet im Vergleich deutlich mehr und kostet inklusive Versand nur 124,95 Euro. Hier eine kleine Vergleichstabelle:

Y201 Pro Y300
System Android 4.0 Android 4.1
Displaygröße 3,5 Zoll 4 Zoll
Displayauflösung 320×480 Pixel 480×800 Pixel
Prozessor 800 MHz 2×1000 MHz
Arbeitsspeicher 512 MB 512 MB
Interner Speicher 4 GB 4 GB
Speichererweiterung MicroSD MicroSD
Kamera 3,2 Megapixel 5 Megapixel mit Autofokus und Blitz,
zusätzliche Frontkamera
Gewicht 140g 130g

Fazit: Wer das Huawei Ascend Y300 bietet für etwa 25 Euro deutlich mehr fürs Geld. Wer statt dem Lidl-Smart-Tarif den von Aldi wählt, spart pro Monat zwei Euro und hat die 25 Euro Mehrkosten für das Y300 nach etwa einem Jahr wieder raus. Für den Einstieg ist das Y300 gut geeignet, ein Top-Smartphone ist es aber nicht. Für den Preis ist es aber kaum zu schlagen.

Neuer Aldi-PC im Kostencheck (14.03.2013)

Ab heute gibt es bei Aldi einen neuen PC für knapp 500 Euro, den Medion Akoya P2310D. Auch wenn die Beliebtheit abgenommen hat, kaufen sich noch immer viele Leute einen PC beim Lebensmitteldiscounter. Die PCs dort haben den Ruf, gut und günstig zu sein.

Preis
Als erstes möchte ich den Preis der Komponenten vergleichen:

Komponente Marktpreis (ca.)
Prozessor Intel Core i3-3220 100€
Grafikkarte Nvidia GTX650 1GB GDDR5 90€
Festplatte: 2TB 75€
Arbeitsspeicher: 4 GB 20€
DVD-Brenner 20€
Gehäuse 25€
Mainboard 70€
Netzteil 25€
Gesamtpreis 425€

Wir sehen als, dass das System selbst ca. 425€ an Hardware- und Softwarewert beinhaltet. Hinzu kommen noch Tastatur und Maus (ca. 20€) und die beigelegte Software (ca. 10€). Insgesamt ist das System also ca. 455 Euro wert. Aldi verdient also etwas an dem PC, da die Komponenten im Großeinkauf in der Regel noch etwas günstiger sind.

Ausstattung – für wen ist der PC gemacht?
Der PC zielt eindeutig auf eine Zielgruppe ab, die von allem etwas machen möchte, aber nichts richtig. Für Gamer wird die Grafikkarte nicht ausreichen, für einfache Office-Anwendungen benötigt man sie wiederum nicht. Für einfache Internet- und Office-Anwendungen ist der Aldi PC nichts, denn dafür ist er zu teuer und hat die falschen Komponenten. Außerdem stört, dass mit 4 GB zu wenig Arbeitsspeicher verbaut ist, 8 GB sind besonders bei den günstigen Marktpreisen heute sehr empfehlenswert. Eine SSD wäre auch ganz nett und würde dem PC auf jeden Fall ordentlich Geschwindigkeit bringen.

Fazit:
Hätte Aldi statt der Grafikkarte eine SSD und etwas mehr Arbeitsspeicher eingebaut, wäre der Preis gleich geblieben, aber das System deutlich besser für die meisten Kunden geworden. Damit hätte man nämlich ein System gehabt, dass sich insgesamt schneller anfühlt, gerade bei Office- und Internetanwendungen. Auf 3D-Spiele hätte man verzichten müssen, aber mit einer Geforce GT650 ist man sowieso nur mäßig gut ausgestattet.

Dieser PC taugt vielleicht für das Kinderzimmer, er kann von allen Dingen etwas, aber nichts richtig. Für das Heimbüro und Internetanwendungen gibt es besser ausgestattete Lösungen.

Ab wann lohnt sich eine Wochen- oder Monatskarte im HVV?

Der HVV bietet seinen Kunden ein sehr umfangreiches Tarifsystem an, dass viele Tarifzonen und viele Fahrkartentypen umfasst. Ich möchte hier mal prüfen, ab wann sich eine Wochen- oder Monatskarte eigentlich lohnt. Ich beschränke mich auf Karten für Erwachsene, die im Großbereich gültig sind. Darunter fallen die herkömmlichen Monatskarten, die Abo-Karten und die CC-Karten. Als Vergleich habe ich Einzelkarten (Großbereich) und Tageskarten genommen, einmal die 9-Uhr-Tageskarte und einmal die Ganztageskarte. Mit in die Rechnung genommen habe ich die rabattierten Online-Preise, die etwa 3% Ersparnis bieten.

Die Tabelle zeigt, ab welcher Anzahl der Einzel- oder Tageskarten sich eine Wochen-, CC- oder Monatskarte rechnet. Bei der Wochenkarte sind das die Fahrten pro Woche, bei den anderen die Fahrten im Monat.

Wochenkarte CC-Karte CC-Abo Monatskarte Abo-Karte
9-Uhr Tageskarten 5 10 8 17 14
9-Uhr Tageskarten (Online) 5 10 9 18 15
Einzelfahrt Großbereich 9 19 16 33 28
Einzelfahrt Großbereich (Online) 9 20 16 34 28
Ganztageskarte 4 14 12
Ganztageskarte (Online) 4 15 12

Wochenkarte:
Wer an fünf oder mehr Tagen fährt, sollte sich eine Wochenkarte kaufen. Wer morgens vor neun Uhr unterwegs ist, für den lohnt sie sich bereits ab vier Tagen.

CC-Karte:
Wer mit den zeitlichen Beschränkungen (nicht gültig vor 9 Uhr und zwischen 16 und 18 Uhr) leben kann, für den lohnt sich die CC-Karte bereits ab zehn genutzten Tagen, im Abo bereits ab acht oder neun Tagen.

Monatskarte:
Die Monatskarte kann sich bereits ab 14 Nutzungstagen lohnen, wer erst nach neun Uhr fährt, für den lohnt sie sich erst ab 17 oder 18 Nutzungstagen. Ein Abo lohnt sich teilweise schon ab nur zwölf Nutzungstagen.

Fazit: Wer den HVV nicht täglich nutzt, sollte sich überlegen, ob eine Wochen- oder Monatskarte wirklich das beste Angebot ist. Die CC-Karten lohnen sich wirklich, aber nur, wenn man mit den zeitlichen Beschränkungen auskommen kann. Wer nur gelegentlich in den in der CC-Karte ausgeschlossenen Zeiten fahren muss, kann sich eventuell mit Einzelkarten behelfen. Es mag zwar unbequem sein, aber für Wenigfahrer lohnen sich nur CC-Karten oder Einzel- und Tageskarten.

Neu: 3% Rabatt beim HVV auf Einzel- und Tageskarten

Der HVV hat im letzten Jahr zehn Millionen Euro mehr eingenommen, weil seit einiger Zeit in allen Bussen beim Einstieg die Fahrkarten vorgezeigt werden müssen. Aus bloßem Populismus (anders kann ich es mir nicht erklären) forderte der FDP-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Wieland Schinnenburg, dass der HVV diese Einnahmen doch an die Kunden zurückgeben solle. Natürlich ist diese Forderung Unsinn, denn der HVV ist trotz einer hohen Effizienz noch weit davon entfernt, Kosten deckend zu arbeiten.

Dennoch gibt es seit dem 01. März 2013 eine Möglichkeit, bei Fahrkarten zu sparen und das nicht nur durch die HVV-Card in Harburg. Wer sich eine Einzel-, Tages- oder Ergänzungskarte kaufen möchte, bekommt 3% Rabatt. Aber nur, wenn diese Karten nicht am Automaten oder im Bus, sondern über die HVV-App, die mobile HVV-Seite oder den HVV-Onlineshop gekauft werden. Die Dreitageskarte wurde übrigens gestrichen.

Hier die Kosten im Vergleich:

Fahrkarte Normalpreis Online-Preis Ersparnis
Einzelkarte Kurzstrecke 1,40€ 1,36€ 2,86%
Einzelkarte Nahbereich 1,90€ 1,84€ 3,16%
Einzelkarte Großbereich 2,95€ 2,86€ 3,05%
9-Uhr Tageskarte Großbereich 5,80€ 5,63€ 2,93%
Ganztageskarte Großbereich 7,10€ 6,89€ 2,96%
9-Uhr Gruppenkarte 10,40 10,09 2,98%

Bei Wochen- oder Monatskarten, im HVV-Jargon auch Zeitkarten genannt, kann man so nicht sparen. Da hilft nur ein Abo.

wein

Tipps für den Weinkauf im Supermarkt

Im letzten Dezember hat Peer Steinbrück gesagt, einen „Pinot Grigio“ für fünf Euro würde er nicht kaufen. Dies rief in der Öffentlichkeit viel Kritik hervor, denn in Deutschland wird die Flasche Wein für durchschnittlich 2,63 Euro verkauft. Das ist wenig Geld, wenn man einbezieht, dass davon 42 Cent Umsatzsteuer sind, für den Wein und die Flasche und den Verschluss und den Handel und den Transport bleiben dann gerade einmal 2,21 Euro übrig. Dass man dafür keinen vernünftigen Wein bekommen kann, sollte eigentlich klar sein.

Meine Erfahrung sagt mir, dass man ab etwa fünf Euro durchaus vernünftige Weine bekommen kann, wer bereit ist, bis 15 Euro pro Flasche auszugeben, bekommt oft schon ein gutes Produkt. Allerdings muss ein Wein für zehn Euro nicht besser sein als ein Wein für fünf Euro und auch in höheren Preisregionen gibt es schlechte Weine.

Wie also identifiziert man einen guten Wein im Supermarkt, wo man ihn, im Gegensatz zum Fachhandel, nicht probieren kann? Hier meine Tipps, die zumindest Anhaltspunkte für gute oder schlechte Weine geben können.

Keine großen Namen kaufen

Viele greifen in Supermärkten zu einem Bordeaux-Wein, da man diese als besonders gute französische Weine kennt und das Label mit Chateau XYZ gut aussieht. Es gibt auch große bekannte Herstellernamen wie Rothschild oder einen Wein aus der Werbung. Das wissen natürlich auch die Supermärkte und verkaufen diese Weine teuer. Ich persönlich habe noch nie einen solchen Wein im Supermarkt für unter 10 Euro gesehen, der sein Geld wirklich wert gewesen wäre. Also lieber die Chiantis, Riojas und Barolos im Regal lassen und für fünf Euro einen nicht so namenhaften Wein wählen.

Großer Name, großer Preis - Echtheitslabel eines Riojas

Großer Name, großer Preis – Echtheitslabel eines Riojas

Nicht vom Etikett oder der Flasche blenden lassen

Ein Etikett sagt über einen Wein oft nicht viel aus. Es gibt gute und schlechte, ansprechende und nicht so ansprechende. Die Aussagekraft über den Inhalt ist aber fast immer gleich Null. Gleiches gilt für die Flasche: Ob schwer oder leicht – über den Inhalt sagt die Flasche nichts aus. Teilweise werden Flaschen noch in ein Drahtgeflecht oder ähnliches gewickelt – das muss alles nicht sein. Der Inhalt ist wichtig.

Nicht auf Medaillen achten

Viele Weine schmücken sich mit Medaillen, meistens in der Rangfolge Gold, Silber und Bronze. Diese Auszeichnungen haben aber nur eine geringe Aussagekraft, denn oft stammen sie von kleinen lokalen Verkostungen. Wer es nötig hat, eine Silber- oder Bronzemedaille an seine Flasche zu kleben, möchte sicher nur einen mittelmäßigen oder schlechten Wein etwas aufpeppen. Etwas anders sieht es mit Punktebewertungen aus, die renommierte Größen wie Robert Parker und andere vergeben. Je nach Punkteschema ist ein Wein ab 90 oder ab 16 Punkten wirklich gut und wenn ein renommierter Experte oder ein bekanntes Magazin diese Punkte vergibt, ist das zumindest ein Anhaltspunkt.

Nach dem Hersteller suchen

Bei günstigen Weinen sucht man oft vergebens nach dem Hersteller. Meist steht auf den Etiketten nur „Produziert für“ oder „Abgefüllt durch“. Teilweise finden sich auch kryptische Kürzel auf dem Etikett, die keine Aussagekraft haben. Ein guter Winzer wird bei einem guten Wein immer seinen Namen auf das Etikett schreiben, steht dieser nicht drauf, kann man davon ausgehen, dass es sich um qualitativ minderwertige Massenware handelt. Es gibt allerdings keine Regel ohne Ausnahmen, denn einige Winzer verkaufen ihren Wein ohne ihren Namen günstig an den Handel, um Überproduktionen loszuwerden.

Herstellerangabe und Gutsabfüllung eines Weins aus Frankreich

Herstellerangabe und Gutsabfüllung eines Weins aus Frankreich

Nur abgefüllt für eine Firma, kein Hersteller erkennbar

Nur abgefüllt für eine Firma, kein Hersteller erkennbar

Steht das Jahr auf dem Etikett?

Jeder gute Wein hat einen Jahrgang. Im Geschmack sind die Jahrgänge oft sehr unterschiedlich. Ein guter Wein verfügt daher immer über eine Jahrgangsangabe.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Links ein 10€ Wein von Farnese ohne Jahrgang, rechts ein billiger spanischer Wein mit Jahrgang

Ausnahmen bestätigen die Regel: Links ein 10€ Wein von Farnese ohne Jahrgang, rechts ein billiger spanischer Wein mit Jahrgang

Irreführende Beschreibungen aufspüren

Ich habe es schon bei einigen Händlern gesehen, dass sie ihre Weine mit irreführenden Beschreibungen anpreisen. Dann heißt es z.B. der Bordeaux-Jahrgang XYZ war super toll, sagt Weinexperte XYZ. Das mag ja allgemein sein, aber ein schlechter Bordeaux wird auch im besten Jahrgang nicht unbedingt besser. Hier ist also Vorsicht angebracht: Bezieht sich das Lob wirklich auf den Wein, den ich vor mir habe?

Der Verschluss sagt wenig über einen Wein aus

Es gibt viele Weinverschlüsse, von Plastikkorken über Korken hin zu Glaspfropfen und Alu-Schraubverschlüssen. Die Art des Verschlusses hat aber nur eine geringe Aussagekraft über den Wein selbst. In Australien werden beispielsweise auch teure Weine oft mit einfachen Schraubverschlüssen verkauft. Gleichzeitig gibt es viele billige Weine, die mit einem Korken verschlossen sind. Ein Plastikkorken spricht oft für Einsparungen, der muss also nicht wirklich sein.

Schraubverschluss bei einem Wein aus Australien

Schraubverschluss bei einem Wein aus Australien

Nicht auf Bio-Wein achten

In den letzten Jahren gibt es bei Weinen den Trend, sie in Bio-Qualität zu produzieren. Leider sagt Bio nichts über den Geschmack des Weins aus. Ich habe manchmal den Eindruck, dass mäßige Weine zu Bio-Weinen gemacht werden, damit sie sich überhaupt verkaufen. Ich bin zwar kein Experte, aber da Weinbau sowieso mit viel Handarbeit einhergeht, sollte die Einführung eines Bio-Siegels nicht so aufwändig sein.

Nur eine Flasche kaufen und probieren

Wenn man sich zu einem Wein durchgerungen hat, sollte man nur eine einzige Flasche kaufen und diese dann in Ruhe probieren. Den letztlich ist es der Geschmack, der zählt. Ein Tipp: Ruhig einmal mehrere Flaschen nebeneinander öffnen und die Unterschiede vergleichen.

Kaufberatung: Die Besten Smartphones für jedes Budget im März 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Da mich selber interessiert, was der Markt hergibt, hier die Smartphone-Kauftipps in allen Preislagen. Wer also ein gutes Gerät sucht, wird hier sicher fündig werden. Über Tarife im günstigen Sektor bis zehn Euro und bei den Allnet-Flats habe ich ja schon geschrieben. Demnächst werde ich eine aktuelle Übersicht über Allnet-Flats bloggen.

Das beste Smartphone bis ca. 50 Euro

Es gibt kein Smartphone bis 50 Euro? Doch. Das Vodafone Smart II kostet knapp 50 Euro. Es kann natürlich bei dem Preis keine Wunder vollbringen. 800 MHz, ein kleines Display mit einer niedrigen Auflösung sind sicher keine Highlights. Ein Speicherkartenslot, GPS und W-Lan sind aber dabei, genauso wie Android 2.3. Einzige Alternative: Das Huawei Ideos X3, das teilweise auch für 50 Euro bei einigen Anbietern auftaucht.

Das beste Smartphone bis 100 Euro

Eigentlich keins. Die Geräte sind alle kaum besser als das Smart II. Da ich aber eine Empfehlung geben möchte: Das Sony Xperia Tipo hat zwar ein niedrig auflösendes Display und einen lahmen 800 MHz Prozessor, dafür aber 512 MB Ram und Android 4.0 (Ice Cream Sandwich). Dazu gibt es Bluetooth, ein UKW-Radio und einen SD-Card-Slot. GPS ist natürlich auch dabei.

Das beste Smartphone bis 150 Euro

Es lohnt sich wirklich, etwas mehr als 100 Euro auszugeben. Die Displays werden besser, die Handys schneller und die Ausstattung besser. In dieser Kategorie habe ich zwei Vorschläge, einen für Windows-Phone Fans und einen für Androiden. Beginnen wir mit dem Samsung Omnia W i8350 für etwa 140 Euro. Windows Phone 7.5 ist drauf und dabei ist ein gutes 480×800 Pixel auflösendes 3,7 Zoll Display, ein 1,4 GHz Prozessor, zwei Kameras (vorne/hinten), ein UKW-Radio und so ziemlich alles, was man sonst noch so braucht. Für ca. 140 Euro ist das Gerät beispielsweise bei Computeruniverse (6 Euro Neukundenrabatt mit Code IFHE97XE) oder Cyberport erhältlich.

Der Androide ist das Sony Xperia U, das über Android 4, einen Dual-Core Prozessor mit 2x1Ghz, ein 3,5 Zoll Display mit 845×480 Pixeln, ein Radio und zwei Kameras verfügt. Allerdings ist es, wie übrigens das Samsung i8350 auch, nicht mit einer Speicherkarte erweiterbar. Dafür kostet es im Online-Shop von Base nur knapp 129 Euro – der Kauf ist auch ohne Vertragsabschluss möglich.

Das beste Smartphone bis 200 Euro

Hier gibt es nur einen Kandidaten, das Sony Xperia Sola für die Android-Fraktion. Das Sony kostet knapp unter 200 Euro und bietet GSM und UMTS-Quadband, einen Dualcore-Prozessor, einen Speicherkartenslot und auch NFC.

Das beste Smartphone bis 250 Euro

Hier gibt es wieder zwei Kandidaten: Einmal das LG Optimus True HD P936 für die Android-Fraktion und einmal das Nokia Lumia 620 für die Windows Phone Fraktion. Das LG hat ein 4,5 Zoll IPS-Display mit einer hohen Auflösung von 1280×720 Pixeln, einen Dual-Core-Prozessor, 1024 MB Ram, und neben GSM und UMTS verfügt es auch über LTE. Ausgeliefert wird es mit Android 2.3, ein Update auf Version 4.0.4 ist möglich. Das LG kostet rund 240 Euro mit Versand. Das Nokia ist ähnlich ausgestattet, bietet GSM und UMTS Quadband, Windows Phone 8 und ist für unter 250 Euro bei verschiedenen Shops erhältlich.

Das beste Smartphone bis 300 Euro

Hier gibt es nur ein Android-Phone das wirklich attraktiv ist, dafür aber sehr. Das Huawei Ascend G615 bietet fast alles, was das Herz begehrt. Ein Quadcore Prozessor, GSM Quadband und UMTS Pentaband, ein hochauflösendes 4,5 Zoll IPS-Display (1280×720 Pixel), zwei Kameras und vieles mehr. Wer auf LTE und NFC verzichten kann, findet hier ein gutes Smartphone! Für etwa 300 Euro kann man es bei Cyberport oder Amazon bestellen.

Das beste Smartphone bis 400 Euro

Es kann hier nur eins geben – das Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1. Es lässt keine Wünsche offen und kommt sogar inklusive einem Speicherkartenslot, der bei vielen Oberklasse-Smartphones fehlt. Das Galaxy S3 ist für 399 Euro bei Base erhältlich, bis Ende März gibt es von Samsung kostenlos eine 32 GB Speicherkarte dazu.

Das beste Smartphone bis 500 Euro

Wem das Galaxy S3 gefällt, aber unbedingt noch LTE benötigt, kann dies für einen Aufpreis von 60 Euro bei Cyberport oder Notebooksbilliger bekommen.

Das beste Smartphone für mehr als 500 Euro

Keins. Das Samsung Galaxy S3 bietet deutlich mehr als das Apple iPhone 5 und ist deutlich günstiger. Da stehen knapp 400 Euro gegen 650 Euro. Mehr als 50% Aufpreis ist das iPhone niemals wert.