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Bei LG ein Optimus G gewinnen

Bei offiziellen LG-Blog kann man gerade dreimal ein Optimus G gewinnen, ein Gerät der absoluten Oberklasse. Natürlich hätte ich auch gerne eins, also starte ich mal einen Versuch. Wer mitmachen möchte – hier geht es direkt zum passenden Blogeintrag. Mitmachen kann man via Blog, Twitter und Youtube.

Drei Fragen muss man beantworten, damit LG einen in die Trommel schmeißt, also fange ich mal an:

1.) Welches Handy / Smartphone benutzt du derzeit?
Ich besitze ein altes Motorola Milestone 1, das 2009 auf den Markt gekommen ist. Es verfügt über eine grandiose Hardware-Ausstattung – wenn man sich nach 2009 zurückdenkt. Zum Vergleich mal einige Daten des Optimus G:

Motorola Milestone 1 LG Optimus G
Prozessor 0,5 GHz 4×1,5 GHz
Arbeitsspeicher 256 MB 2048 MB
Interner Speicher 8 GB 32 GB
Display 3,7″, 854×480 Pixel 4,7″, 1920×1080 Pixel
System Android 2.2 (inoffiziell 2.3.7) Android 4.1
Extras Hardware-Tastatur LTE, NFC
Gewicht 165g 145g

In den letzten vier Jahren hat sich viel getan. Es gibt nur zwei Bereiche, wo mein Milestone leichte Vorteile gegenüber dem Optimus G hat: Der Akku ist wechselbar und es hat eine Hardware-Tastatur. Dafür läuft es einfach nicht wirklich flüssig, außerdem ist es schon einige Android-Generationen zurück. Das Milestone war 2009 ein Gerät der Oberklasse, so wie es das Optimus G heute ist – ein Austausch wäre also wirklich nicht schlecht.

2.) Wie würdest du dich von deinem Handy / Smartphone verabschieden, wenn du das Optimus G von LG gewinnst?
Ich denke an die Umwelt, also werde ich es nicht vernichten, wegschmeißen oder andere Dinge damit tun. Ich werde mein altes Milestone verschenken, denn funktionieren tut es ja noch. Dann hat irgendwer anders statt einem alten Handyknochen ein Smartphone. Sollte das Milestone dann einmal kaputt gehen, hat es wirklich ordentlich was geleistet. 

3.) Was bedeutet für dich der Slogan “Life’s Good”?
Hier kann man einfach übersetzen: Das Leben ist gut oder schön. Im Bezug auf LG kann das heißen, dass alles so funktioniert, wie man es möchte und deswegen die Produkte teil des eigenen Lebens werden. Das Leben ist schön, ich muss mir keine Gedanken machen. Vielleicht könnte man dann ergänzen: Life’s too good to be true.

Aldi-Smartphone Samsung Galaxy FAME GT-S6810P – top oder flop?

Bei Aldi Nord gibt es ab dem 06. Mai ein Smartphone von Samsung, das Galaxy Fame (GT-S6810P) mit Android 4.1. Das Gerät kostet mit 32 GB microSD-Karte und einem Bluetooth-Headset 159 Euro. Im Gegensatz zu Lidl ist keine Aldi-Simkarte dabei, die muss extra gekauft werden, wenn man den Aldi-Handytarif nutzen möchte

Vom Preis her sind besonders die Zugaben interessant. Das Samsung Bluetooth Headset HM1200 kostet rund 13 Euro, die Speicherkarte mit 32 Gigabyte kostet etwa 20 Euro, zusammen sind die Zugaben also rund 33 Euro wert. Das Handy würde dann nur noch 126 Euro kosten, im Preisvergleich kostet das Handy ohne das Zubehör auch etwa 160 Euro – bei Aldi spart man also schon Geld. Ist das Smartphone deshalb ein gutes Angebot? Kurze Antwort: Nein.

Laut Aldi werkelt im Galaxy Fame ein „leistungsstarker 1GHz Prozessor“. Wenn man bedenkt, dass heute selbst viele Einsteigersmartphones schon Doppelkernprozessoren mit 2x1GHz bieten, kann man den Prozessor nicht als leistungsstark bezeichnen. Mit den 512 MB Arbeitsspeicher und dem 4GB internen Speicher muss man in der Preisklasse leben, mehr wäre in jedem Fall besser.

Interessant ist, dass Samsung viel aktuelle Technik ins Gerät gesteckt hat. NFC, eine Kombination aus GPS und GLONASS zur Positionsbestimmung, ein aktuelles Bluetooth 4.0, zwei Kameras, eine davon mit Blitz und Autofokus und ein Radio. Natürlich musste der Rotstift irgendwo angesetzt werden. Und das ist bei der vielleicht wichtigsten Komponente geschehen: dem Display. Eine Auflösung von 320×480 Pixeln ist völlig indiskutabel. Damit sehen Buchstaben zerfranst aus und alles wird sehr grob dargestellt. Damit wird das surfen im Internet oder das Facebooken kein Vergnügen sein. Eine Mindestauflösung für ein Smartphone sollte heute 800×480 Pixel betragen, Geräte der Oberklasse haben sogar 1920×1080 Pixel. Das sind Welten zum Galaxy Fame.

Man sollte lieber auf einige Spielereinen wie NFC, GLONASS oder eine zweite Kamera verzichten und ein Smartphone mit einer vernünftigen Displayauflösung wählen. Da gibt es in der Preisklasse bis 200 Euro einige interessante Alternativen zum Aldi-Angebot:

  • Das Huawei Ascend Y300 bietet kein NFC, kein GLONASS aber zwei Kameras. Als System ist Android 4.1 installiert, das 4-Zoll-Display hat eine Auflösung von 800×480 Pixeln. Angetrieben wird es von einem Dualcore-Prozessor mit 2x1GHz. Kostenpunkt: Etwa 125 Euro im O2-Shop (eventuell Y300 in die Suche eingeben, ein Gerät auswählen und oben rechts auf „Einmalzahlung“ statt „24 Monate x 5€“ gehen und dann „Nur Gerät kaufen“ wählen).
  • Das Nokia Lumia 520 ist ein Einstiegsgerät und hat statt Android als System Windows Phone 8 aufgespielt. Es gibt keine zweite Kamera, kein NFC aber ein Display mit 800×480 Pixeln und ein flüssiges System. Es kostet 179 Euro, ist aber aktuell kaum lieferbar.
  • Das HTC Desire X bietet für 179 Euro viel. Einen Dual-Core-Prozessor, viel Arbeitsspeicher, Beats Audio Ohrhörer und bald auch ein Update auf Android 4.1.

Fazit: Auch ein günstiges Angebot von Aldi ist nicht immer ein gutes. Im Vergleich zum Huawei Ascend Y300 oder Nokia Lumia 520 wirkt das Galaxy Fame, als wäre es zwei Generationen zurück. Da helfen auch die Zugaben nichts, vor allem da das Ascend Y300 dann trotzdem günstiger ist. Eine weitere Übersicht über die besten Smartphone-Angebote im Mai gibt es hier.

Smartphone bei Lidl: Huawei Ascend Y201 Pro – Top oder Flop?

Ab Montag gibt es für 99,99 Euro bei Lidl ein Smartphone. Das Huawei Ascend Y201 Pro soll mit dem niedrigen Preis klar das Einstiegssegment bedienen. Mit dabei ist das Starter-Set von Lidl Mobile im Wert von 9,99 Euro, mit dem man einen guten Smartphone-Tarif bekommen kann, wobei das Angebot von Aldi vielleicht attraktiver ist. Das Gerät selbst gibt es im Online-Handel für etwa 90 Euro, z.B. bei Notebooksbilliger.de. Man spart also bei Lidl im Gegensatz zum herkömmlichen Handel kaum Geld.

Das Ascend Y201 Pro wird als Einsteigersmartphone beworben, dass über ein „hochwertiges“ Display verfügt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Mit der Auflösung von 320×480 Pixeln taugt das Display zu kaum etwas. Die Auflösung ist zu niedrig, man bekommt also nur wenig Informationen angezeigt und Buchstaben werden sehr grob dargestellt. Ein Smartphone sollte mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben, die aktuelle Oberklasse schafft sogar 1920×1080 Pixel.

Auch die weiteren Daten des Lidl-Huaweis können nicht überzeugen. Ein Prozessor mit 800 MHz sorgt höchstens dafür, dass das Smartphone extrem lahm ist. Auch sonst hat das Gerät nur eine Mindestausstattung, mit der Android 4.0 sehr zäh laufen dürfte. Das Gerät ist selbst als Einsteigergerät also ein absoluter Flop und enthält Technologie von Vorgestern.

Im O2-Shop (eventuell die gibt es eine Gute Alternative zum Ascend Y201 Pro vom gleichen Hersteller. Das Huawei Ascend Y300 bietet im Vergleich deutlich mehr und kostet inklusive Versand nur 124,95 Euro. Hier eine kleine Vergleichstabelle:

Y201 Pro Y300
System Android 4.0 Android 4.1
Displaygröße 3,5 Zoll 4 Zoll
Displayauflösung 320×480 Pixel 480×800 Pixel
Prozessor 800 MHz 2×1000 MHz
Arbeitsspeicher 512 MB 512 MB
Interner Speicher 4 GB 4 GB
Speichererweiterung MicroSD MicroSD
Kamera 3,2 Megapixel 5 Megapixel mit Autofokus und Blitz,
zusätzliche Frontkamera
Gewicht 140g 130g

Fazit: Wer das Huawei Ascend Y300 bietet für etwa 25 Euro deutlich mehr fürs Geld. Wer statt dem Lidl-Smart-Tarif den von Aldi wählt, spart pro Monat zwei Euro und hat die 25 Euro Mehrkosten für das Y300 nach etwa einem Jahr wieder raus. Für den Einstieg ist das Y300 gut geeignet, ein Top-Smartphone ist es aber nicht. Für den Preis ist es aber kaum zu schlagen.

Warum Windows Phone im Vergleich zu Android und iOS vielleicht die Zukunft gehört

Wer sich heute ein Smartphone kaufen möchte, stellt sich in der Regel die Frage, ob es ein iPhone oder eins der vielen Android-Geräte sein soll. Dabei gibt es noch eine gute Alternative, der die Zukunft gehören könnte: Windows Phone von Microsoft. Richtig gelesen.

Seit der Version 8 (kurz auch WP8) genannt, ist Windows Phone ein wirklich gutes System geworden, das mit den etablierten Systemen gut mithalten oder sie sogar übertrumpfen kann. Was also genau spricht für WP8 und was nicht?

HardwareanforderungenApple stimmt seine iPhones sehr gut auf sein iOS ab. Das geht natürlich nur, wenn man nur wenige Geräte auf das System abstimmen muss. Mit dem iPhone 4, 4S und 5 sind es drei. Anders sieht es bei Android und WP8 aus. Diese werden von vielen Herstellern eingesetzt, darunter Samsung, HTC, LG, Nokia und anderen. Eine Anpassung an eine spezifische Hardware ist also schwierig. Das merkt man vor allem Android an, das als schwerfälliges System gilt, weil es viele Ressourcen schluckt. Inzwischen gibt es bereits Geräte mit einem Quadcore-Prozessor und 3 GB Arbeitsspeicher, damit Android gut darauf läuft. Anders sieht es bei WP8 aus, das sich architektonisch massiv von Android und iOS unterscheidet. Ein kleiner Dual-Core Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher sind für ein flüssiges System völlig ausreichend. Daher können die Geräte günstiger hergestellt werden und trotzdem schnell sein.

Apps
Apple und Android haben hier natürlich klare Vorteile: Beide Systeme haben große App-Stores, die seit Jahren wachsen. Bei WP8 ist die Auswahl nicht ganz so groß, aber Whatsapp, Facebook, Twitter und viele andere bekannte Apps wird man dort natürlich finden. Bonus WP8: Microsoft liefert gratis eine mobile Version von MS Office inklusive Online-Speicher mit. Das gibt es nirgendswo sonst.

Individualisierung
Mich stört an den Apple-Geräten immer, dass man mit dem Bildschirmplatz nichts anfangen kann. Man kann keine Termine einblenden, keine Uhr, kein Facebook und kein Twitter. Man muss für alles die App öffnen. Unpraktisch. Bei Android gibt es Widgets, die man auf mehreren Homescreens platzieren kann. Praktisch, aber nicht einfach zu bedienen. Bei WP8 gibt es die Kacheln, die verschiedene Größen annehmen können und Inhalte anzeigen können. Das ist zwar nicht ganz so flexibel wie bei Android, dafür aber sehr einfach.

Einfache Bedienung
iOS ist einfach, bietet aber kaum Individualisierungsmöglichkeiten. Android ist gerade für Anfänger oft viel zu kompliziert, WP8 hingegen findet einen guten Mittelweg zwischen Vielfalt und Einfachheit.

Offenheit
Das iOS von Apple beruht zwar grundsätzlich auf offener Technologie, allerdings wird man in ein komplett geschlossenes System gelekenkt, in dem man nur über iTunes Apps, etc. laden kann. Bei Microsoft sind das System und der Store auch geschlossen, im Gegensatz zu Android, wo das gesamte System offen ist und auch andere App-Stores wie etwa der von Amazon installiert werden können.

Synchronisierung
Kalender und Kontakte kann man mit Apple und Android gut synchronisieren, mit WP8 klappt das wegen einer noch nicht vorhandenen WebDAV und CalDAV-Unterstützung noch nicht so gut. Dafür ist der Skydrive-Speicher für Office mit angebunden.

Updates
Apple bringt für seine wenigen Geräte lange Updates, ein altes Gerät wird also einige Zeit mit der neusten Software versorgt. Ganz anders bei Android, wo Updates oftmals eher die Ausnahme als die Regel sind und von Hersteller zu Hersteller variieren. Gut: bei WP8 gibt es noch lange Updates, die aktuelle Version von WP8 wird bis zum Juli 2014 unterstützt, sobald es Updates (z.B. 8.1) gibt, wird es 18 Monate lang unterstützt – von allen Herstellern.

Kosten
Das „alte“ iPhone 4 kostet knapp 400 Euro und ist als Einstiegsgerät sehr teuer. Auch das iPhone 5 ist nicht gerade günstig – das kleinste gibt es für ca. 600 Euro. Anders ist das bei den Android und WP8-Geräten, wo es den günstigen Einstieg schon im Bereich von unter 150 Euro gibt. Spitzengeräte kosten in etwa so viel wie das iPhone 5, bieten aber deutlich mehr Ausstattung.

Fazit
Windows Phone ist klar im Aufwind. Zu den anderen Systemen fehlt kaum noch etwas. Wie man unten in der Tabelle sehen kann, liegt es gleichauf mit Android. Sicher fehlen bei dem einen oder Anderen System einige Dinge, aber das Gesamtkonzept stimmt. Apple ist deutlich abgeschlagen, man merkt dem System sein Alter an. Es ist teuer, wenig flexibel und im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mehr attraktiv. WP8 macht sich, es sollte also eine klare Alternative beim Neukauf sein.

Vergleichstabelle

iOS Android WP 8
Hardwareanforderungen ++ o ++
Apps + ++ o
Individualisierung ++ ++
Einfache Bedienung + ++
Offenheit – – ++ – –
Synchronisierung + ++ o
Updates + ++
Kosten – – ++ ++
Gesamturteil o + +

(++ = sehr gut, + gut, o ausreichend, – mangelhaft, – – ungenügend)

 

Kaufberatung: Die besten Smartphones für jedes Budget im April 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Der Smartphone-Markt ist in Bewegung – deshalb gibt es viele neue Angebote im April. Im Gegensatz zum letzten Monat werde ich die Smartphones nicht in feste Preiskategorien einteilen, sondern in Einstieg, untere Mittelklasse, obere Mittelklasse und Spitzenklasse. Maßgeblich für alle Empfehlungen sind technische Daten und das Preis-Leistungsverhältnis. Wer einen passenden Tarif sucht, kann hier schauen.

Was sollte ein Smartphone können?
Die Mindestanforderungen an ein Smartphone sind für mich nicht sehr hoch. Am wichtigsten ist das Display, das mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben sollte – mehr ist natürlich immer besser. Nicht fehlen sollte ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, da man so einfach seinen Speicherplatz für Musik und andere Daten erweitern kann, ohne dass es zu teuer wird oder man sich ein neues Handy kaufen muss. Ein austauschbarer Akku ist eigentlich auch ein Muss, denn wenn der Akku nicht oder schwer tauschbar ist, kann man das Smartphone vielleicht nur zwei oder drei Jahre nutzen.

Windows Phone, Android, Blackberry oder Apple?
Welches System man für sein Smartphone wählt, ist Geschmackssache. Die oben genannten vier sind die Systeme, zwischen denen man wählen sollte. Bislang sind die Geräte von Blackberry und Apple deutlich teurer als die Geräte mit Windows Phone oder Android, so dass ich nur die letzen beiden guten Gewissens empfehlen kann. Wichtig ist, dass man eine aktuelle Version des jeweiligen Systems erhält. Bei Windows Phone ist das Version 8, bei Android mindestens Version 4.1.

Einsteigersmartphones (bis ca. 150€)
Den günstigsten Einstieg bietet wahrscheinlich das Huawei Ascend Y300. Es ist für ca. 125 Euro im O2-Shop verfügbar. Man bekommt ein gut ausgestattetes Gerät mit einem Dual-Core-Prozessor und Android 4.1. Verzichten muss man auf ein kratzfestes Display. Eine Alternative ist das Mobisltel Cynus F3. Für etwa 130 Euro bekommt man ein Dual-SIM-Handy mit einer sonst ähnlichen Ausstattung wie das Y300. Selbst das Display ist akzeptabel, außerdem gibt es ein UKW-Radio, zwei Kameras und GPS.

Untere Mittelklasse (um 200€)
Hier gibt es zwei Modelle, die man sich einmal anschauen sollte. Beide kosten knapp über 200 Euro. Für die Androiden ist es das HTC Desire X, das in diesen Tagen das Update auf Android 4.1 erhalten sollte. Anosonsten liefert es alle Standard-Features, die in der Preisklasse üblich sind. Bemerkenswert sind die 768 MB Arbeitsspeicher, etwas mehr als die Konkurrenz. Dazu gibt es noch die Beats Audio Ohrhörer.
Die Alternative von der Windows Phone Fraktion ist das Nokia Lumia 620 für ebenfalls knapp über 200€. Das bunte Design und die kompakte Größe sind sehr attraktiv. Es ist vielleicht sogar das beste Angebot dieser Preisklasse und dürfte bald deutlich unter 200 Euro kosten.

Obere Mittelklasse (300-400€)
Hier gibt es zwei Android-Geräte, die empfehlenswert sind. Beide haben einen Micro-SD-Slot und einen wechselbaren Akku. Ansonsten gibt es einen Quadcore-Prozessor, 1 GB Ram, eine gute GPU und ein hochauflösendes Display. Wer mit 8 GB internem Speicher zurecht kommt und kein NFC benötigt, der sollte sich das Huawei Ascend G615 anschauen, das nur 279 Euro kostet, alle anderen wählen das Samsung Galaxy S3 i9300. Das Google Nexus 4 ist direkt bei Google ab 299 Euro erhältlich, hat aber im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen keinen Micro-SD-Slot und ist deshalb eher keine Empfehlung.

Oberklasse (Geld spielt keine Rolle)
Wer zu viel Geld hat, sollte sich das Samsung Galaxy S4 vorbestellen. Das kann einfach alles, kostet aber aktuell auch etwa 650 Euro.

Fazit
Die Mittelklasse-Smartphones dürften für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein. Gerade in der unteren Mittelklasse sind die Windows Phone 8 Geräte sehr attraktiv, bei den teureren Geräten gibt es kaum bessere Hardware und kaum bessere Displays, dort sind die Androiden klar im Vorteil. Generell soll Windows Phone mit den Systemressourcen deutlich sparsamer als Android umgehen. Was würde ich kaufen? Mit wenig Geld das Nokia Lumia 620, mit etwas mehr Geld das Samsung Galaxy S3.

Die besten Smartphone-Tarife und Allnet-Flats im April 2013

Im April gibt es eine Allnet-Flat für 10 Euro, ansonsten hat sich seit dem letzten Monat in der Tariflandschaft nicht viel getan. Dennoch gibt es einige gute Angebote, die man im April beachten sollte.

Das eindeutig beste Angebot stammt von Blau.de und ist auf Groupon verfügbar. Für insgesamt 120 Euro bekommt man eine Allnet-Flatrate für Telefon und SMS und 500 MB Internet. Das alles wird im E-Plus-Netz realisiert. Der beste Deal ist das Angebot für 12 Monate, dort zahlt man dann umgerechnet nur 10 Euro im Monat. Außerdem kann nach Ablauf der 12 Monate jederzeit gekündigt werden. Günstiger geht es wohl kaum! Das Angebot läuft noch bis zum 07. April und ist hier zu finden.

Wer eine D-Netz-Qualität benötigt, fährt mit dem Angebot von 1&1 auch im April am besten. Bei der All-Net-Flat Plus gibt es für 39,99 Euro im Monat plus 29,99 Euro einmalig (=989,75€ in 24 Monaten) eine Allnet-Flatrate im Vodafone-Netz, 1 GB Datenvolumen, eine SMS-Flatrate und das Samsung Galaxy S3. Ohne das Handy kostet der Vertrag zwar 10 Euro im Monat weniger, aber da das Galaxy S3 im Preisvergleich rund 380 Euro kostet und man rechnerisch nur 240 Euro dafür bezahlt, lohnt sich das Angebot.

Wenigtelefonierer mit einem Smartphone sollten sich die Angebote von Aldi und Lidl genauer ansehen, die es schon seit einiger Zeit gibt.

Die besten Smartphone-Tarife für März 2013

Heute möchte ich schauen, was der März an Smartphonetarifen bringt, Kauftipps für Smartphones hatte ich bereits gestern gepostet. O2 hat beispielsweise sein Tarifangebot umgekrempelt, aber auch die anderen Anbieter haben einige Änderungen an ihren Tarifen vorgenommen. Wer wenig bis mittel viel telefoniert und im Internet surft, ist auch im März mit den Tarifen von Aldi und Lidl bestens bedient. Es gibt auf dem Markt einige Tarife, die ein klein wenig günstiger sind, dafür aber deutlich weniger Leistung bieten und vor allem eine zweijährige Vertragslaufzeit.

Für alle, die eine Allnet-Flat haben möchten, hier die besten günstigsten Tarife. Sie sollten, um für Smartphones geeignet zu sein, mindestens 500 MB an schnellem Datenvolumen aufweisen. Ich habe die Tabelle von günstig nach teuer sortiert. Unten gebe ich noch Empfehlungen. Wem die Mobilfunknetze nichts sagen, der sollte sich den Netztest der Computerbild oder von Connect aus dem November 2012 einmal näher anschauen.

Tarife bis 500 MB Internet-Volumen

Simyo
Computerbild
BASE
Allnet Flat
O2 Blue
All-in M
Congstar
Allnet Flat M
Monatspreis 19,90 30,00 28,49 29,99
Gesamtpreis 24 Monate 477,60 630 683,76 719,67
Netz E-Plus E-Plus O2 T-Mobile
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 500 500 500 500
Drosselung auf 56 kbit/s 56 kbit/s 32 kbit/s 64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich inklusive inklusive nicht möglich
Rufumleitung nicht möglich wohl kostenlos 0,29€/Min,
O2 kostenlos
kostenlos
Extras Nur 3,6 Mbit
Surfgeschwindigkeit

Tarife mit 1 GB Internet-Volumen

Simyo 1GB
Computerbild
1&1
All-Net-Flat Plus
Congstar
Allnet Flat L
  BASE
Allnet Flat
Monatspreis 24,90 29,99 34,99  35
Gesamtpreis 24 Monate 597,60 719,76 839,76  840
Netz E-Plus Vodafone T-Mobile  E-Plus
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
MB Internet 1000 1000 1000  1000
Drosselung auf 56 kbit/s 64 kbit/s 64 kbit/s  64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich nicht möglich nicht möglich  inklusive
Rufumleitung nicht möglich kostenlos kostenlos  wohl kostenlos
Extras Internet mit 14,4 Mbit,
500 MB Extra für 2,99,
25 GB Online-Speicher
Internet nur
mit 3,6 MBit

Tarife mit 2 GB oder mehr Datenvolumen

O2 Blue
All-in L
1&1
All-Net-Flat Pro
O2 Blue
All-in XL
Monatspreis 37,99 39,99 47,49
Gesamtpreis 24 Monate 911,76 959,76 1139,76
Netz O2 Vodafone O2
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 2000 2000 5000
Drosselung auf 32 KBit/s 64 KBit/s 32 KBit/s
Festnetznummer inklusive nicht möglich inklusive
Rufumleitung 0,29€
O2 kostenlos
kostenlos 0,29€
O2 kostenlos
Extras LTE Internet mit 14,4 MBit,
100 MB im Ausland inkl.
LTE, 14 Tage
Daten-Roaming

Die Tarife von der Telekom und Vodafone fehlen komplett, da sie einfach ungefähr doppelt so teuer sind wie die restlichen Tarife. Es fehlen auch die O2-Reseller, da die neuen O2 Blue Tarife einfach günstiger als die Reseller-Tarife sind. Da wird sich sicher bald etwas tun.

Was ist also der beste Tarif? Es kommt darauf an, was man möchte. Wer ein straffes Budget hat, sollte den Simyo-Tarif mit 500 MB Datenvolumen nehmen. Für 20 Euro gibt es keinen besseren Tarif. Ansonsten ist generell der 1&1 All-Net-Flat Plus Tarif sehr attraktiv – schnelles Internet, das man auch noch nachbuchen kann für nur 30 Euro. Zwei Tipps zu diesem Tarif: Unbedingt nur 24 Monate laufen lassen, danach wird es teurer und eventuell für den Aufpreis von 10 Euro im Monat ein Smartphone mitbestellen – für insgesamt 240 Euro erhält man Geräte, die bis zu 320 Euro auf dem normalen Markt kosten. Wer eine Festnetznummer und eine kostenlose Anrufweiterleitung braucht, sollte zu BASE gehen. Nur dort gibt es diese Features zu akzeptablen Preisen.

Fazit: Wer heute über 35 Euro für seinen Mobilfunk-Tarif bezahlt, sollte schnellstens den Tarif wechseln. Es ist möglich, die Hälfte oder mehr zu sparen, ohne wirklich Qualitätseinbußen zu haben.