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Kaufberatung: Die besten Smartphones für jedes Budget im Mai 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Der Markt für Smartphones entwickelt sich weiter, so gibt es auch im Mai einige interessante Angebote. Dazu kommt, dass Aldi und Lidl wieder einmal Smartphones anbieten, die aber beide keine Empfehlung von mir bekommen. Für die 100 (Lidl) beziehungsweise 160 Euro (Aldi) bekommt man deutlich bessere Smartphones.

Generell empfehle ich nur Handys mit den Systemen Android 4.X oder Windows Phone 8, Systeme wie Blackberry 10 oder iOS von Apple sind sicher interessant, aber im Preis-Leistungsvergleich einfach viel zu teuer. In der Regel kostet das iPhone von Apple etwa doppelt so viel wie ein vergleichbares Gerät der Konkurrenz. Das kann man nicht wirklich als attraktives Angebot bezeichnen.

Ein vernünftiges Display, eine möglichst gute Ausstattung und ein niedriger Preis sind die Grundlage für die Tipps. Es soll also möglichst viel Smartphone für möglichst wenig Geld geben.

Smartphones für Einsteiger (um 150€)

Im Mai ist genau wie im April das Huawei Ascend Y300 das günstigste Angebot. Es ist für ca. 125 Euro im O2-Shop verfügbar (eventuell nach Y300 suchen, ein Gerät auswählen und oben rechts auf „Einmalzahlung“ statt „24 Monate x 5€“ gehen und dann „Nur Gerät kaufen“ wählen). Das Gerät läuft auf Android 4.1 und ist für den Preis sehr gut ausgestattet. Ähnlich ausgestattet ist das fünf Euro teurere Mobistel Cynus F3. Für etwa 130 Euro bekommt man einen Dual-SIM-Slot dazu. Im Windows-Phone-Lager ist das Nokia Lumia 520 günstig und gut. Aktuell liegt es preislich bei etwa 180 Euro, ist aber fast überall ausverkauft. Es gab schon Angebote für etwa 160 Euro, zu dem Preis kann man auf jeden Fall zuschlagen.

Smartphones der unteren Mittelklasse

Hier hat sich einiges getan, insbesondere beim Preis. Empfehlenswert ist hier das HTC Desire X, das es bei Saturn aktuell für nur 179 Euro gibt. Ein Update von Android 4.0 auf 4.1 ist angekündigt. Ansonsten bietet das Smartphone 768 MB Arbeitsspeicher, einen Dual-Core-Prozessor und Ohrhörer von Beats Audio. Eine Alternative ist das Huawei Ascend G510 für etwa fünf Euro mehr. Es hat mit 512 MB weniger Arbeitsspeicher und keine Beats Ohrhörer, dafür aber ein größeres Display als das HTC (4,5 Zoll) und NFC. Das Nokia Lumia 620 ist hier der Vertreter der Windows Phone Geräte. Es punktet mit guter Ausstattung und besonders kompakten Abmessungen. Teilweise gab es das Gerät schon unter 200 Euro, aktuell kostet es rund 220 Euro.

Smartphones der oberen Mittelklasse

Das Huawei Ascend G615 liefert für nur 259 Euro viel Leistung für wenig Geld. Ein Quadcore-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, Android 4.0 (mit Update auf 4.1), ein hoch auflösendes 4,5 Zoll Display und viele Dinge mehr. Nur NFC fehlt. Etwa 100 Euro teurer ist das Samsung Galaxy S3, das aber mit seinen vielen Funktionen punkten kann. Hier fehlt wirklich fast nichts. Für knapp 400 Euro ist das Galaxy S3 auch als LTE-Version verfügbar. Sehr attraktiv ist auch das Nokia Lumia 820 für die Windows Phone 8 Fraktion. Für gut 300 Euro gibt es ein schickes Smartphone, das sogar LTE unterstützt. Dafür gibt es eine niedrigere Displayauflösung als bei der Konkurrenz. Wer kein LTE braucht und dafür ein besseres Display haben möchte, greift zum Samsung Ativ S zum ähnlichen Preis.

Smartphones der Oberklasse

In der Oberklasse tummeln sich inzwischen viele Anbieter mit vielen tollen Smartphones. Allerdings gibt es immer mehr die Unart, den Akku fest im Gerät zu verbauen. Löbliche Ausnahme ist Samsung mit dem Galaxy S4. Es kann eigentlich alles und man kann sogar den Akku wechseln. Kostenpunkt alldings: ca. 650 Euro. Eine gute Alternative ist das Sony Xperia XL, das immerhin rund 100 Euro weniger kostet. Wen der fest eingebaute Akku nicht stört und wer kein Infrarot-Modul und andere Kleinigkeiten braucht, kann hier zugreifen. Das Nokia Lumia 920 ist wohl das beste Gerät mit Windows Phone 8. Kostenpunkt: Im Bereich von 400 bis 450 Euro. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist das extrem gut. Da können Apple mit dem iPhone 5 (ca. 650€) und Blackberry mit dem mäßigen Z10 (ca. 530€) kaum mithalten.

Fazit

Die Preise fallen im Frühling. Insbesondere Huawei versucht über den Preis Marktanteile zu gewinnen. Das Y300 als Einsteigergerät oder das G615 in der Mittelklasse sind vom Preis her kaum zu schlagen. In der Oberklasse zeigt sich, dass Apple seine Preispolitik dringend überdenken sollte. Gegen das über 200 Euro günstigere Lumia kommt das iPhone 5 kaum an, das etwa gleich teure Samsung Galaxy S4 bietet viel mehr fürs Geld.

Smartphone bei Lidl: Huawei Ascend Y201 Pro – Top oder Flop?

Ab Montag gibt es für 99,99 Euro bei Lidl ein Smartphone. Das Huawei Ascend Y201 Pro soll mit dem niedrigen Preis klar das Einstiegssegment bedienen. Mit dabei ist das Starter-Set von Lidl Mobile im Wert von 9,99 Euro, mit dem man einen guten Smartphone-Tarif bekommen kann, wobei das Angebot von Aldi vielleicht attraktiver ist. Das Gerät selbst gibt es im Online-Handel für etwa 90 Euro, z.B. bei Notebooksbilliger.de. Man spart also bei Lidl im Gegensatz zum herkömmlichen Handel kaum Geld.

Das Ascend Y201 Pro wird als Einsteigersmartphone beworben, dass über ein „hochwertiges“ Display verfügt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Mit der Auflösung von 320×480 Pixeln taugt das Display zu kaum etwas. Die Auflösung ist zu niedrig, man bekommt also nur wenig Informationen angezeigt und Buchstaben werden sehr grob dargestellt. Ein Smartphone sollte mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben, die aktuelle Oberklasse schafft sogar 1920×1080 Pixel.

Auch die weiteren Daten des Lidl-Huaweis können nicht überzeugen. Ein Prozessor mit 800 MHz sorgt höchstens dafür, dass das Smartphone extrem lahm ist. Auch sonst hat das Gerät nur eine Mindestausstattung, mit der Android 4.0 sehr zäh laufen dürfte. Das Gerät ist selbst als Einsteigergerät also ein absoluter Flop und enthält Technologie von Vorgestern.

Im O2-Shop (eventuell die gibt es eine Gute Alternative zum Ascend Y201 Pro vom gleichen Hersteller. Das Huawei Ascend Y300 bietet im Vergleich deutlich mehr und kostet inklusive Versand nur 124,95 Euro. Hier eine kleine Vergleichstabelle:

Y201 Pro Y300
System Android 4.0 Android 4.1
Displaygröße 3,5 Zoll 4 Zoll
Displayauflösung 320×480 Pixel 480×800 Pixel
Prozessor 800 MHz 2×1000 MHz
Arbeitsspeicher 512 MB 512 MB
Interner Speicher 4 GB 4 GB
Speichererweiterung MicroSD MicroSD
Kamera 3,2 Megapixel 5 Megapixel mit Autofokus und Blitz,
zusätzliche Frontkamera
Gewicht 140g 130g

Fazit: Wer das Huawei Ascend Y300 bietet für etwa 25 Euro deutlich mehr fürs Geld. Wer statt dem Lidl-Smart-Tarif den von Aldi wählt, spart pro Monat zwei Euro und hat die 25 Euro Mehrkosten für das Y300 nach etwa einem Jahr wieder raus. Für den Einstieg ist das Y300 gut geeignet, ein Top-Smartphone ist es aber nicht. Für den Preis ist es aber kaum zu schlagen.

Outlook 2013 Kalender OTA via outlook.com mit Android und WP8 synchronisieren

Ich hatte ja schon berichtet, dass es generell schwierig ist, den Outlook Kalender mit irgendeinem Standard-Onlinekalender zu synchronisieren. Der Grund dafür ist, dass das CalDAV-Protokoll bei Outlook komplett fehlt. Früher gab es mit Google Calendar Sync eine Software, die Outlook mit dem Google Kalender abgleicht. Diesen Dienst hat Google aber eingestellt – davon einmal abgesehen hat er mit Outlook 2013 nicht wirklich gut funktioniert.

Via outlook.com kann man seinen Kalender aber weiter mit seinem Smartphone synchronisieren. Bei Windows Phone ist Outlook ja gut verfügbar, in diesem Artikel werde ich mich mit der Synchronisation mit einem Android-Smartphone beschäftigen. Hier nun die Schritte zum OTA (over the air) Sync. Einige Tipps habe ich von der recht unübersichtlichen Anleitung von Slipstick.com übernommen.

1.) Microsoft-Konto einrichten: Einfach unter outlook.com registrieren oder mit einem bestehenden Hotmail, Live oder Passport-Konto einloggen

2.) Den bestehenden Outlook-Kalender exportieren. Dazu in Outlook 2013 auf den Kalender gehen (und bei mehreren Kalendern den gewünschten auswählen) und dann oben auf Datei klicken. Dort „Kalender speichern“ auswählen. Jetzt wird es etwas kompliziert. Unter Dateityp auf „Weitere Optionen“ klicken und dann folgendes Wählen:
– Datumsbereich: Vollständiger Kalender
– Detail: Alle Details
– Erweitert -> Einblenden und dann beide Optionen markieren („Details von als privat markierten Elementen einschließen“ und „Anlagen in Kalenderelementen einschließen“)
Dann auf OK und Speichern klicken – der Kalender wird in eine ICS-Datei exportiert.

outlook-2013-kalender-export

3.) Den Kalender bei Outlook.com importieren. Dazu im Outlook-Kalender anmelden und dort oben auf „Importieren“ klicken.

outlook.com-kalender-importDann müssen im importieren-Dialog einige Einstellungen vorgenommen werden. Wer bisher outlook.com nicht benutzt hat, sollte „In einen vorhandenen Kalender importieren“. Bei den Erinnerungen sollten die Elemente aus der ICS-Datei übernommen werden. Dann mit „Durchsuchen“ nach der ICS-Datei suchen, die man mit Outlook erstellt hat und schließlich unten auf „Importieren“ klicken. Der Kalender wird importiert, was etwas dauern kann. Danach ist der Kalender bei outlook.com verfügbar, aber noch nicht mit Outlook 2013 synchronisiert.

outlook.com-kalender-import-dialog4.) Outlook.com Kalender in Outlook einbinden. Dazu in Outlook 2013 auf Datei klicken und unter „Informationen“ auf „Konto hinzufügen“ klicken. Im erschenenden Dialogfeld auf „Manuelle Konfiguration oder zusätzliche Servertypen“ klicken. Im nächsten Dialog dann „Mit Outlook.com oder Exchange ActiveSync kompatibler Dienst“ wählen. Im nächsten Dialog füllen Sie alle Felder mit den Daten aus, die Sie zum Login zu Ihrem Outlook.com-Konto benötigen.
– Ihr Name: Einfach Vor- und Nachnamen eingeben
– E-Mail-Adresse: Ihre outlook.com oder hotmail-Adresse
– Serverinformationen: m.hotmail.com (mein Outlook hat das zu dub-m.hotmail.com geändert, also nicht wundern)
– Benutzername: Benutzername von outlook.com oder Hotmail
– Passwort: Das Passwort, das man zum Login bei outlook.com benötigt

outlook-2013-outlook.com-verbindungDann auf „Weiter“ klicken, es wird ein Test durchgeführt. Ist dieser erfolgreich, das Fenster mit „Schließen“ beenden und schließlich auf „Fertigstellen“ klicken. Der Kalender ist nun in Outlook 2013 eingebunden.

5.) Finetuning in Outlook 2013. Nun haben wir leider zwei gleiche Kalender im Outlook, den alten Kalender und den neuen outlook.com Kalender. Leider kann man den alten Kalender nicht löschen. Also müssen zumindest alle Termine entfernt werden.

outlook-2013-zwei-kalenderDazu rechts mit der Maus auf den „Kalender – Outlook“ klicken (hier im Bild blau) und dann auf „AutoArchivierung“ klicken. Hier dann „Für diesen Ordner folgende Einstellungen verwenden:“ wählen und „Elemente löschen, wenn älter als 1 Tage“ wählen. Dann die Elemente entweder in den Archivordner, in einen anderen Ordner schieben oder einfach löschen.

outlook-2013-kalender-auto-archivierenAls nächstes müssen wir sicherstellen, dass man, wenn man im Kalender ist, eine neue E-Mail nicht über outlook.com verschickt. Dazu müssen wir die Registry ändern. Das ist nichts für unerfahrene User! Für alle, die sich trauen, die wählen auf dem Desktop den Windows Explorer und suchen dort nach „regedit“. Dieses Programm verlangt zusätzliche Admin-Rechte. Dort dann zum Schlüssel

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Options\Mail

navigieren. Eventuell gibt es den letzten Mail-Schlüssel nicht. Dann links in der Baumstruktur auf den Schlüssel „Options“ mit der rechten Maustaste klicken, Neu – Schlüssel wählen und den Mail nennen. Dann auf Mail klicken und dann rechts im Fenster rechts klicken. Dort Neu – DWORD-Wert (32-Bit) wählen und den Wert NewItemsUseDefaultSendingAccount nennen. Der Wert ist 1 (Dezimal). Danach kann der Registrierungseditor geschlossen werden.

regedit-outlook-2013-standard-mail6.) Nachteil bei Outlook verinnerlichen. Leider kann man den outlook.com-Kalender nicht als Standard-Kalender definieren. Wenn man außerhalb des Kalenders einen Termin erstellt, dann wird der immer im alten Outlook 2013-Kalender erstellt. Ein Termin muss also immer erstellt werden, wenn der outlook.com-Kalender im Outlook aufgerufen ist. Alle anderen Termine landen im alten Outlook-Kalender!

7.) Den Outlook.com-Kalender in einem Android-Smartphone einbinden. Hierzu im Play-Store die Outlook.com-App wählen und installieren. In dieser dann mit dem outlook.com-Benutzernamen und Passwort anmelden und alle Standardeinstellungen beibehalten. Der outlook.com-Kalender ist nun mit dem Smartphone-Kalender synchronisiert!

Fazit: Es ist nicht optimal, aber brauchbar, was man über outlook.com erreichen kann. Es wäre wünschenswert, wenn man entweder den outlook.com-Kalender als Standard definieren könnte oder outlook.com direkt mit dem Outlook 2013 Kalender abgleichen könnte. Vielleicht bessert Microsoft ja noch nach und bringt uns CalDAV. Damit dürfte das dann gut funktionieren.

Warum Windows Phone im Vergleich zu Android und iOS vielleicht die Zukunft gehört

Wer sich heute ein Smartphone kaufen möchte, stellt sich in der Regel die Frage, ob es ein iPhone oder eins der vielen Android-Geräte sein soll. Dabei gibt es noch eine gute Alternative, der die Zukunft gehören könnte: Windows Phone von Microsoft. Richtig gelesen.

Seit der Version 8 (kurz auch WP8) genannt, ist Windows Phone ein wirklich gutes System geworden, das mit den etablierten Systemen gut mithalten oder sie sogar übertrumpfen kann. Was also genau spricht für WP8 und was nicht?

HardwareanforderungenApple stimmt seine iPhones sehr gut auf sein iOS ab. Das geht natürlich nur, wenn man nur wenige Geräte auf das System abstimmen muss. Mit dem iPhone 4, 4S und 5 sind es drei. Anders sieht es bei Android und WP8 aus. Diese werden von vielen Herstellern eingesetzt, darunter Samsung, HTC, LG, Nokia und anderen. Eine Anpassung an eine spezifische Hardware ist also schwierig. Das merkt man vor allem Android an, das als schwerfälliges System gilt, weil es viele Ressourcen schluckt. Inzwischen gibt es bereits Geräte mit einem Quadcore-Prozessor und 3 GB Arbeitsspeicher, damit Android gut darauf läuft. Anders sieht es bei WP8 aus, das sich architektonisch massiv von Android und iOS unterscheidet. Ein kleiner Dual-Core Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher sind für ein flüssiges System völlig ausreichend. Daher können die Geräte günstiger hergestellt werden und trotzdem schnell sein.

Apps
Apple und Android haben hier natürlich klare Vorteile: Beide Systeme haben große App-Stores, die seit Jahren wachsen. Bei WP8 ist die Auswahl nicht ganz so groß, aber Whatsapp, Facebook, Twitter und viele andere bekannte Apps wird man dort natürlich finden. Bonus WP8: Microsoft liefert gratis eine mobile Version von MS Office inklusive Online-Speicher mit. Das gibt es nirgendswo sonst.

Individualisierung
Mich stört an den Apple-Geräten immer, dass man mit dem Bildschirmplatz nichts anfangen kann. Man kann keine Termine einblenden, keine Uhr, kein Facebook und kein Twitter. Man muss für alles die App öffnen. Unpraktisch. Bei Android gibt es Widgets, die man auf mehreren Homescreens platzieren kann. Praktisch, aber nicht einfach zu bedienen. Bei WP8 gibt es die Kacheln, die verschiedene Größen annehmen können und Inhalte anzeigen können. Das ist zwar nicht ganz so flexibel wie bei Android, dafür aber sehr einfach.

Einfache Bedienung
iOS ist einfach, bietet aber kaum Individualisierungsmöglichkeiten. Android ist gerade für Anfänger oft viel zu kompliziert, WP8 hingegen findet einen guten Mittelweg zwischen Vielfalt und Einfachheit.

Offenheit
Das iOS von Apple beruht zwar grundsätzlich auf offener Technologie, allerdings wird man in ein komplett geschlossenes System gelekenkt, in dem man nur über iTunes Apps, etc. laden kann. Bei Microsoft sind das System und der Store auch geschlossen, im Gegensatz zu Android, wo das gesamte System offen ist und auch andere App-Stores wie etwa der von Amazon installiert werden können.

Synchronisierung
Kalender und Kontakte kann man mit Apple und Android gut synchronisieren, mit WP8 klappt das wegen einer noch nicht vorhandenen WebDAV und CalDAV-Unterstützung noch nicht so gut. Dafür ist der Skydrive-Speicher für Office mit angebunden.

Updates
Apple bringt für seine wenigen Geräte lange Updates, ein altes Gerät wird also einige Zeit mit der neusten Software versorgt. Ganz anders bei Android, wo Updates oftmals eher die Ausnahme als die Regel sind und von Hersteller zu Hersteller variieren. Gut: bei WP8 gibt es noch lange Updates, die aktuelle Version von WP8 wird bis zum Juli 2014 unterstützt, sobald es Updates (z.B. 8.1) gibt, wird es 18 Monate lang unterstützt – von allen Herstellern.

Kosten
Das „alte“ iPhone 4 kostet knapp 400 Euro und ist als Einstiegsgerät sehr teuer. Auch das iPhone 5 ist nicht gerade günstig – das kleinste gibt es für ca. 600 Euro. Anders ist das bei den Android und WP8-Geräten, wo es den günstigen Einstieg schon im Bereich von unter 150 Euro gibt. Spitzengeräte kosten in etwa so viel wie das iPhone 5, bieten aber deutlich mehr Ausstattung.

Fazit
Windows Phone ist klar im Aufwind. Zu den anderen Systemen fehlt kaum noch etwas. Wie man unten in der Tabelle sehen kann, liegt es gleichauf mit Android. Sicher fehlen bei dem einen oder Anderen System einige Dinge, aber das Gesamtkonzept stimmt. Apple ist deutlich abgeschlagen, man merkt dem System sein Alter an. Es ist teuer, wenig flexibel und im Gegensatz zur Konkurrenz nicht mehr attraktiv. WP8 macht sich, es sollte also eine klare Alternative beim Neukauf sein.

Vergleichstabelle

iOS Android WP 8
Hardwareanforderungen ++ o ++
Apps + ++ o
Individualisierung ++ ++
Einfache Bedienung + ++
Offenheit – – ++ – –
Synchronisierung + ++ o
Updates + ++
Kosten – – ++ ++
Gesamturteil o + +

(++ = sehr gut, + gut, o ausreichend, – mangelhaft, – – ungenügend)

 

Kaufberatung: Die besten Smartphones für jedes Budget im April 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Der Smartphone-Markt ist in Bewegung – deshalb gibt es viele neue Angebote im April. Im Gegensatz zum letzten Monat werde ich die Smartphones nicht in feste Preiskategorien einteilen, sondern in Einstieg, untere Mittelklasse, obere Mittelklasse und Spitzenklasse. Maßgeblich für alle Empfehlungen sind technische Daten und das Preis-Leistungsverhältnis. Wer einen passenden Tarif sucht, kann hier schauen.

Was sollte ein Smartphone können?
Die Mindestanforderungen an ein Smartphone sind für mich nicht sehr hoch. Am wichtigsten ist das Display, das mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben sollte – mehr ist natürlich immer besser. Nicht fehlen sollte ein Steckplatz für eine Micro-SD-Karte, da man so einfach seinen Speicherplatz für Musik und andere Daten erweitern kann, ohne dass es zu teuer wird oder man sich ein neues Handy kaufen muss. Ein austauschbarer Akku ist eigentlich auch ein Muss, denn wenn der Akku nicht oder schwer tauschbar ist, kann man das Smartphone vielleicht nur zwei oder drei Jahre nutzen.

Windows Phone, Android, Blackberry oder Apple?
Welches System man für sein Smartphone wählt, ist Geschmackssache. Die oben genannten vier sind die Systeme, zwischen denen man wählen sollte. Bislang sind die Geräte von Blackberry und Apple deutlich teurer als die Geräte mit Windows Phone oder Android, so dass ich nur die letzen beiden guten Gewissens empfehlen kann. Wichtig ist, dass man eine aktuelle Version des jeweiligen Systems erhält. Bei Windows Phone ist das Version 8, bei Android mindestens Version 4.1.

Einsteigersmartphones (bis ca. 150€)
Den günstigsten Einstieg bietet wahrscheinlich das Huawei Ascend Y300. Es ist für ca. 125 Euro im O2-Shop verfügbar. Man bekommt ein gut ausgestattetes Gerät mit einem Dual-Core-Prozessor und Android 4.1. Verzichten muss man auf ein kratzfestes Display. Eine Alternative ist das Mobisltel Cynus F3. Für etwa 130 Euro bekommt man ein Dual-SIM-Handy mit einer sonst ähnlichen Ausstattung wie das Y300. Selbst das Display ist akzeptabel, außerdem gibt es ein UKW-Radio, zwei Kameras und GPS.

Untere Mittelklasse (um 200€)
Hier gibt es zwei Modelle, die man sich einmal anschauen sollte. Beide kosten knapp über 200 Euro. Für die Androiden ist es das HTC Desire X, das in diesen Tagen das Update auf Android 4.1 erhalten sollte. Anosonsten liefert es alle Standard-Features, die in der Preisklasse üblich sind. Bemerkenswert sind die 768 MB Arbeitsspeicher, etwas mehr als die Konkurrenz. Dazu gibt es noch die Beats Audio Ohrhörer.
Die Alternative von der Windows Phone Fraktion ist das Nokia Lumia 620 für ebenfalls knapp über 200€. Das bunte Design und die kompakte Größe sind sehr attraktiv. Es ist vielleicht sogar das beste Angebot dieser Preisklasse und dürfte bald deutlich unter 200 Euro kosten.

Obere Mittelklasse (300-400€)
Hier gibt es zwei Android-Geräte, die empfehlenswert sind. Beide haben einen Micro-SD-Slot und einen wechselbaren Akku. Ansonsten gibt es einen Quadcore-Prozessor, 1 GB Ram, eine gute GPU und ein hochauflösendes Display. Wer mit 8 GB internem Speicher zurecht kommt und kein NFC benötigt, der sollte sich das Huawei Ascend G615 anschauen, das nur 279 Euro kostet, alle anderen wählen das Samsung Galaxy S3 i9300. Das Google Nexus 4 ist direkt bei Google ab 299 Euro erhältlich, hat aber im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen keinen Micro-SD-Slot und ist deshalb eher keine Empfehlung.

Oberklasse (Geld spielt keine Rolle)
Wer zu viel Geld hat, sollte sich das Samsung Galaxy S4 vorbestellen. Das kann einfach alles, kostet aber aktuell auch etwa 650 Euro.

Fazit
Die Mittelklasse-Smartphones dürften für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein. Gerade in der unteren Mittelklasse sind die Windows Phone 8 Geräte sehr attraktiv, bei den teureren Geräten gibt es kaum bessere Hardware und kaum bessere Displays, dort sind die Androiden klar im Vorteil. Generell soll Windows Phone mit den Systemressourcen deutlich sparsamer als Android umgehen. Was würde ich kaufen? Mit wenig Geld das Nokia Lumia 620, mit etwas mehr Geld das Samsung Galaxy S3.

Kaufberatung: Die Besten Smartphones für jedes Budget im März 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Da mich selber interessiert, was der Markt hergibt, hier die Smartphone-Kauftipps in allen Preislagen. Wer also ein gutes Gerät sucht, wird hier sicher fündig werden. Über Tarife im günstigen Sektor bis zehn Euro und bei den Allnet-Flats habe ich ja schon geschrieben. Demnächst werde ich eine aktuelle Übersicht über Allnet-Flats bloggen.

Das beste Smartphone bis ca. 50 Euro

Es gibt kein Smartphone bis 50 Euro? Doch. Das Vodafone Smart II kostet knapp 50 Euro. Es kann natürlich bei dem Preis keine Wunder vollbringen. 800 MHz, ein kleines Display mit einer niedrigen Auflösung sind sicher keine Highlights. Ein Speicherkartenslot, GPS und W-Lan sind aber dabei, genauso wie Android 2.3. Einzige Alternative: Das Huawei Ideos X3, das teilweise auch für 50 Euro bei einigen Anbietern auftaucht.

Das beste Smartphone bis 100 Euro

Eigentlich keins. Die Geräte sind alle kaum besser als das Smart II. Da ich aber eine Empfehlung geben möchte: Das Sony Xperia Tipo hat zwar ein niedrig auflösendes Display und einen lahmen 800 MHz Prozessor, dafür aber 512 MB Ram und Android 4.0 (Ice Cream Sandwich). Dazu gibt es Bluetooth, ein UKW-Radio und einen SD-Card-Slot. GPS ist natürlich auch dabei.

Das beste Smartphone bis 150 Euro

Es lohnt sich wirklich, etwas mehr als 100 Euro auszugeben. Die Displays werden besser, die Handys schneller und die Ausstattung besser. In dieser Kategorie habe ich zwei Vorschläge, einen für Windows-Phone Fans und einen für Androiden. Beginnen wir mit dem Samsung Omnia W i8350 für etwa 140 Euro. Windows Phone 7.5 ist drauf und dabei ist ein gutes 480×800 Pixel auflösendes 3,7 Zoll Display, ein 1,4 GHz Prozessor, zwei Kameras (vorne/hinten), ein UKW-Radio und so ziemlich alles, was man sonst noch so braucht. Für ca. 140 Euro ist das Gerät beispielsweise bei Computeruniverse (6 Euro Neukundenrabatt mit Code IFHE97XE) oder Cyberport erhältlich.

Der Androide ist das Sony Xperia U, das über Android 4, einen Dual-Core Prozessor mit 2x1Ghz, ein 3,5 Zoll Display mit 845×480 Pixeln, ein Radio und zwei Kameras verfügt. Allerdings ist es, wie übrigens das Samsung i8350 auch, nicht mit einer Speicherkarte erweiterbar. Dafür kostet es im Online-Shop von Base nur knapp 129 Euro – der Kauf ist auch ohne Vertragsabschluss möglich.

Das beste Smartphone bis 200 Euro

Hier gibt es nur einen Kandidaten, das Sony Xperia Sola für die Android-Fraktion. Das Sony kostet knapp unter 200 Euro und bietet GSM und UMTS-Quadband, einen Dualcore-Prozessor, einen Speicherkartenslot und auch NFC.

Das beste Smartphone bis 250 Euro

Hier gibt es wieder zwei Kandidaten: Einmal das LG Optimus True HD P936 für die Android-Fraktion und einmal das Nokia Lumia 620 für die Windows Phone Fraktion. Das LG hat ein 4,5 Zoll IPS-Display mit einer hohen Auflösung von 1280×720 Pixeln, einen Dual-Core-Prozessor, 1024 MB Ram, und neben GSM und UMTS verfügt es auch über LTE. Ausgeliefert wird es mit Android 2.3, ein Update auf Version 4.0.4 ist möglich. Das LG kostet rund 240 Euro mit Versand. Das Nokia ist ähnlich ausgestattet, bietet GSM und UMTS Quadband, Windows Phone 8 und ist für unter 250 Euro bei verschiedenen Shops erhältlich.

Das beste Smartphone bis 300 Euro

Hier gibt es nur ein Android-Phone das wirklich attraktiv ist, dafür aber sehr. Das Huawei Ascend G615 bietet fast alles, was das Herz begehrt. Ein Quadcore Prozessor, GSM Quadband und UMTS Pentaband, ein hochauflösendes 4,5 Zoll IPS-Display (1280×720 Pixel), zwei Kameras und vieles mehr. Wer auf LTE und NFC verzichten kann, findet hier ein gutes Smartphone! Für etwa 300 Euro kann man es bei Cyberport oder Amazon bestellen.

Das beste Smartphone bis 400 Euro

Es kann hier nur eins geben – das Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1. Es lässt keine Wünsche offen und kommt sogar inklusive einem Speicherkartenslot, der bei vielen Oberklasse-Smartphones fehlt. Das Galaxy S3 ist für 399 Euro bei Base erhältlich, bis Ende März gibt es von Samsung kostenlos eine 32 GB Speicherkarte dazu.

Das beste Smartphone bis 500 Euro

Wem das Galaxy S3 gefällt, aber unbedingt noch LTE benötigt, kann dies für einen Aufpreis von 60 Euro bei Cyberport oder Notebooksbilliger bekommen.

Das beste Smartphone für mehr als 500 Euro

Keins. Das Samsung Galaxy S3 bietet deutlich mehr als das Apple iPhone 5 und ist deutlich günstiger. Da stehen knapp 400 Euro gegen 650 Euro. Mehr als 50% Aufpreis ist das iPhone niemals wert.

Outlook-Kalender mit einem Blackberry ohne Google OTA synchronisieren

Ich persönlich mag Blackberrys ja nicht besonders. Sie wurden erfunden, um Informationen möglichst schnell (push) an ein Mobilgerät zu senden. Leider beschränkt sich das für den Endnutzer ohne Blackberry Enterprise Server in der Regel auf E-Mails. In der Regel werden aber auch die Kalender-Informationen benötigt und es ist unpraktisch, diese erst via Kabel oder Bluetooth mit dem PC über die Blackberry Desktop Software zu synchronisieren.

Gerade mit Outlook ist dies ein Problem, da es die üblichen Kalenderstandards wie CalDav nicht unterstützt. Zuletzt haben sich viele mit der Software Google Calendar Sync beholfen, die den Outlook Kalender mit dem Google Online Kalender synchronisiert. Diesen Google Online Kalender wiederum konnte man über das Internet (also over the air, kurz ota) mit dem Blackberry synchronisieren. Die Betonung in diesem Fall lieft auf konnte, denn zum 31.01.2013 stellt Google die Synchronisierungssoftware für Outlook ein.

Was also tun? Als Alternative habe ich bislang nur Zoho gefunden. Diese funktioniert auch nur mit Outlook 2003 und 2007. Outlook 2010 und 2013 werden bislang nicht unterstützt. Hier die Anleitung:

  1. Bei Zoho für den kostenlosen Kalender registrieren: www.zoho.com/calendar/
  2. Auf der gleichen Seite das Outlook-Plugin herunterladen
  3. Das Outlook-Plugin im Outlook einrichten (Zoho-Benutzerdaten) und synchronisieren
  4. Zoho Mobile Sync für Blackberry auf dem Blackberry einrichten: zsync.zohosites.com/BlackBerry.html
  5. Auf dem Blackberry in der Zoho-Software (findet sich unter Downloads) Zoho-Userdaten eingeben und synchronisieren

Ob die Zoho-Software für Outlook den Kalender automatisch synchronisiert, ist mir aktuell nicht bekannt. Also lieber hin und wieder auf den Sync-Button drücken.

Für Privatpersonen halte ich Smartphones mit Android oder Windows Mobile für geeigneter als Blackberry-Geräte. Bei beiden ist die Synchronisierung mit Outlook einfacher. Bei Android kann man den Kalender über den Live/Hotmail-Kalender synchronisieren, wenn man den Outlook-Connector für Hotmail verwendet, der ein Teil der Windows Essentials ist. Das Android-Smartphone wiederum kann man dann mit der Live-App oder Outlook.com-App bestücken, welche auch Kalender-Features bietet.