Kategorie-Archiv: Sparen

Die besten mobilen Notebooks

Notebooks wurden eigentlich für den mobilen Einsatz entwickelt. Allerdings sind viele Notebooks schwer, 3 Kilo möchte wohl kaum jemand durch die Gegend tragen. Diese schwereren Geräte sind als Desktopersatz gut für den Heimgebrauch.

Für den mobilen Einsatz benötigt man ein Notebook, das kompakt ist und wenig wiegt, ein Ultrabook oder Ultrathin. Geräte mit 13 oder 14 Zoll Displaydiagonale sind hier optimal, da sie ungefähr so breit wie eine volle Tastatur ohne Nummernblock sind. Vom Gewicht her sollten die mobilen Geräte unter 2 Kilo wiegen, am besten sogar unter 1,5 Kilo. Der Akku muss möglichst lange halten und das Display sehr hell und matt sein, damit man auch draußen noch halbwegs vernünftig arbeiten kann. Aus Gewichtsgründen muss man oft auf ein DVD-Laufwerk verzichten, was aber zu verschmerzen ist, da man sich entweder ein gutes kompaktes externes Laufwerk zulegen kann (etwa das Samsung SE-218 für 39 Euro) oder schlicht und einfach keins mehr braucht.

Mobile Notebooks: Einsteigergeräte

Hier muss man deutliche Kompromisse hinnehmen. Im Einstiegsbereich müssen halt Kosten gespart werden. Hier meine Tipps.

Samsung 535U3C

Das Samsung hat ein mattes helles Display, wiegt mit knapp 1,5 Kilo wenig und hat eine Akkulaufzeit von etwa vier Stunden. Windows 8 ist auch mit dabei. Ein Nachteil ist der AMD A4-4355M Prozessor, der nicht gerade schnell ist. Für Office, Internet und hin und wieder einmal ein Video ist das Samsung aber gut geeignet. Attraktiv ist der Preis: für 399 Euro hat Saturn das Samsung im Angebot, Amazon nimmt etwa 20 Euro mehr.

Samsung 530U3C

Dieses Samsung heißt fast so wie das oben beschriebene Modell, unterscheidet sich aber in einigen Punkten. Der Prozessor ist ein deutlich stärkerer Intel Core i3-3217U, außerdem verfügt dieses Samsung über einen SSD-Cache, der das System deutlich beschleunigt. Der Akku hält auch etwas länger. Für etwa 470 Euro ist es bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) verfügbar.

Mobile Notebooks: Mittelklasse

Kompakt, ein guter Prozessor, eine SSD und ein helles Display sind hier Pflicht.

Samsung 530U3C-A0J

Wieder ein Samsung, mit der gleichen Ausstattung wie das 530U3C von oben. Es gibt nur einen Unterschied: Dieses Samsung verfügt über eine SSD mit 128 Gigabyte Speicher. Sie macht das Gerät deutlich schneller, man muss allerdings sparsam mit dem Speicherplatz umgehen, denn verfügbar werden nur knapp 90 Gigabyte sein. Der Preis ist aber gut: knapp 569 Euro bei Getgoods.

Mobile Notebooks: Oberklasse

Ein Display mit Full HD, eine SSD mit mindestens 250 Gigabyte und ein geringes Gewicht sind hier Pflicht.

Asus Zenbook Prime UX31A

Das volle Paket liefert Asus: Ein helles Full HD Display, eine 256 Gigabyte SSD, einen großen Akku und ein hübsches Alu-Gehäuse. Beeindruckend ist das Gewicht: Nur 1,3 Kilogramm bringt das Zenbook Prime auf die Waage. Bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) kostet es nur 1181,69 Euro.

Samsung 730U3E

Wieder Samsung. Insgesamt ist es ähnlich wie das Asus ausgestattet, hat aber eine AMD Radeon HD 8550M als Grafikkarte, die deutlich schneller ist. Dafür ist der Akku kleiner und das Gewicht mit ca. 1,5 Kilo höher als beim Asus. Der Preis ist aber ähnlich: 1199 Euro bei Computeruniverse, Neukunden können mit dem Gutschein PQ67S8 nochmal 5 Euro sparen.

Fazit

Ein vernünftiges mobiles Notebook ist nicht unbedingt günstig. Auf Leistung muss man heute allerdings kaum verzichten. Leider sind viele Notebooks heutzutage mit völlig unbrauchbaren Displays ausgerüstet, die oft glänzen und viel zu dunkel sind. Eine SSD bringt im mobilen Einsatz viel, weil sie das System massiv beschleunigt. Das spart Akku und lässt das Notebook schnell starten und reagieren.

Morgen werde ich mich Touchscreen-Notebooks und Convertibles widmen.

 

Die besten Notebooks für den Heimgebrauch

Viele Menschen greifen einfach zum nächstbesten Notebook, das sie finden können. Dabei sollte man vor dem Kauf überlegen, was man genau braucht. Ein solches Vorgehen spart Geld und Ärger bei Fehlkäufen. Ich möchte hier für möglichst viele Bereiche Notebooks vorstellen, die vom Preis-Leistungsverhältnis empfehlenswert sind.

Einige Dinge sollte man heute beachten, wie vor einiger Zeit ich schon geschrieben habe. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher (Ram) sollten es sein, ein Prozessor mit mindestens zwei Kernen (Dual Core) und ein mattes Display, das nicht zu dunkel ist mit einer möglichst hohen Auflösung. Hier nun meine Tipps zum Kauf:

Office-Notebook für Einsteiger

Wer Bilder anschauen möchte, einige Texte schreibt im Internet surft und hin und wieder einmal Videos schaut, der sollte sich ein Einsteigernotebook zulegen. Die Geräte sind günstig, haben in der Regel einen 15-Zoll Bildschirm und wiegen etwa 2,5 Kilo. Ultraportabel sind sie nicht, für den Heimgebrauch aber völlig ausreichend.

Medion Akoya E6227 (MD 98328)

Es ist schwer (2,8kg), hat wahrscheinlich ein relativ dunkles, aber mattes Display mit der Standard-Auflösung von 1366×768 Pixeln und einen günstigen Intel Pentium 2020M Prozessor. Ein DVD-Brenner, eine Webcam, Bluetooth und eine 500 GB Festplatte gehören mit zur Ausstattung. Als Betriebssystem ist Windows 8 dabei. Es kostet nur 332,64 Euro bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) alternativ ist es für 359 Euro + Versand direkt bei Medion erhältlich.

Toshiba Satellite C850-1LP

Das Toshiba hat eine ähnliche Ausstattung wie das Medion, ist aber mit etwa 2,5 Kilo etwas leichter. Außerdem ist der Prozessor ein etwas schnellerer Intel Core i3-2348M. Das C850-1LP kostet bei Cyberport 379 Euro.

Günstiges Multimedia-Notebook für Zuhause

Vorweg gesagt – es wird nie das perfekte Notebook für 3D-Spiele geben. Abwärmebedingt sind kaum richtig schnelle Grafikkarten möglich. Für die meisten Spiele sollte deshalb eine Extra-Grafikkate aus dem Einsteigerbereich ausreichen.

Samsung 300E5C

Für rund 464 Euro bekommt man bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) das Samsung 300E5C. Als Grafikkarte verfügt das Gerät über eine Nvidia Geforce GT 620M mit 1GB Speicher, als Prozessor gibt es einen Intel Core i5-2410M, welcher für ordentlich Geschwindigkeit sorgt. Das Samsung bietet ansonsten eine Standard-Ausstattung, ist aber mit gut 2,3kg relativ leicht und verfügt über ein mitgeliefertes Windows 8 Professional. Wer mehr Grafikleistung benötigt, kann auch das Samsung 300E5E wählen, das über einen etwas neueren aber günstigeren Core i3-3120M Prozessor verfügt, dafür aber mit der AMD Radeon HD 8750M über eine schnellere Grafikkarte verfügt. Es ist für 499 Euro bei Amazon erhältlich.

Toshiba Satellite Pro C850-1JG

Für rund 500 Euro bekommt man von Toshiba ein Notebook mit einem aktuellen Intel Core i5-3210M Prozessor, 6 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer AMD Radeon HD 7610M mit 1GB Speicher als Grafikkarte und Windows 8. Das Toshiba gibt es bei Cyberport oder Amazon.

Multimedia-Notebook mit einem guten Display

Gute Displays sind teuer. Deshab verfügen viele Notebooks nur über HD-Displays mit 1366×768 Pixeln. Geräte mit Full HD Displays sind deutlich teurer, verfügen dann aber über eine Bildschirmauflösung von 1920×1080 Pixeln. Wenn diese Displays eine gute Hintergrundbeleuchtung haben und zudem IPS-Displays sind, ist das sehr empfehlenswert.

Medion Akoya P6635 (MD98233)

Ein Full-HD-Display, ein Blue-ray Laufwerk, eine 750GB Festplatte und ein DVB-T TV-Tuner sind die Highlights des Medions. Die restliche Ausstattung ist auch gut: Ein Intel Core i5-3210M Prozessor und eine Nvidia Geforce GT 630M Grafikkarte mit 1GB Speicher sind mit dabei. Preislich bekommt man das P6635 für 578,34 Euro bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) oder für 529 Euro plus Versand direkt bei Medion.

Acer Aspire V3-571G-53214G50Maii

Wer auf Blue-ray und DVB-T verzichten kann, erhält mit dem Acer ein sehr gutes Notebook. Ein helles Full-HD-Display mit IPS-Technologie, eine schnelle Nvidia Geforce GT 640M Grafikkarte mit 2 GB Speicher und Windows 8 runden das Paket ab. Für nur 619 Euro ist das Acer Aspire bei Notebooksbilliger ein guter Deal.

Fazit

Man muss nicht viel Geld für ein gutes Notebook ausgeben. Man muss nur wissen, was man kaufen möchte. Alle Geräte dieses Artikels würden von einer SSD profitieren. Diese kann man oft auch selbst mit wenig Problemen nachrüsten. Bei Meinpaket (mit Gutschein GEIZHALS9) kostet etwa die Samsung 840 mit 250 GB speicher nur 146,36 Euro. Die alte Festplatte kann man dann beispielsweise in ein USB-Gehäuse schrauben und sie als externe Festplatte verwenden.

Morgen werde ich mich Notebooks für den mobilen Einsatz zuwenden, diese sind deutlich kleiner und leichter als die Geräte für den Heimgebraucht.

Alternativen zu Telekom-Drosselung: DSL und VDSL im Vergleich

Die Deutsche Telekom hat vor einiger Zeit angekündigt, dass sie zum 02. Mai eine Drosselung für alle Internet-Anschlüsse einführen möchte. Zwar behauptet sie, dass die Drosselung erst 2016 aktiv wird, im Vertrag steht sie allerdings schon heute. Bei einem DSL-Anschluss wird bereits ab 75 Gigabyte gedrosselt – ein sehr niedriger Wert, den man heute schnell erreichen kann. Danach gibt es zwar Internet, aber nur noch sehr langsam. Aus den Telekom-Flatrates ist quasi ein Volumentarif geworden.

Für Bestandskunden der Telekom ändert sich nichts, es sei denn, sie ändern ihren Vertrag. Dies kann schnell passieren, wenn man einzelne Angebote hinzubucht oder den Vertrag abändert. Schon hat man eine Drosselung im Vertrag stehen. Für viele Telekom-Kunden düfte es also an der Zeit sein, sich nach Alternativen umzusehen. Die meisten anderen Anbieter, selbst die Telekom-Tochter Congstar, haben bislang keine Drosselung der Internet-Leitung geplant. Mit diesem „Angebot“ ist die Telekom also relativ alleine auf weiter Flur.

Wer einen DSL oder VDSL-Vertrag benötigt, sollte sich fragen, was er noch an Zusatzangeboten benötigt. Eine Festnetzflatrate ist meistens in den Verträgen erhalten, oft gibt es zusätzliche Pakete für das Ausland und teilweise für Handynetze. Es kann sich lohnen, auf die Details zu achten. Abraten kann ich generell von LTE-Verträgen, die oft sehr günstig angeboten werden. Diese werden aber von allen Anbietern nach teilweise schon einigen Gigabyte massiv gedrosselt.

Günstige Einstiegstarife mit Festnetzflatrate

Im Prinzip alle Anbieter bieten hier Tarife um die 30 Euro an. Es kommt also mehr auf Verfügbarkeit und Geschwindigkeit im jeweiligen Nutzungsgebiet an. Mit dabei sein sollten eine Festnetzflatrate und mindestens eine DSL-16.000-Leitung:

Telekom
Call & Surf Comfort
Congstar
Komplett 2
O2
DSL M
Vodafone DSL + Mobile Flat
DSL-Geschwindigkeit (Down/Up) 16.000 / 1000 16.000 / 1024 16.000 / 1000 16.000 / 1000
Inklusivvolumen 75 GB unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Festnetz-Flatrate ja ja ja ja
Aufpreis ISDN 4€ kein, Voip kein, Voip 4€
Europa-Flatrate 3,95€ 3,99€ 4,99€ 3,95€
Weitere Länder Flat 14,95€ 14,99€ 14,99€ 14,95€
Mobilfunk-Flatrate 14,95€ (nur T-Mobile) 0€ zu O2 (wenn O2-Mobilfunk-Vertrag existiert) 0€ zu Vodafone, pro anderes Netz 14,95€
Router inklusive Nein Ja nein 39,99€
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate,
ohne gegen Aufpreis
1 Monat 24 Monate
Kosten pro Monat 34,95€ 29,99€ 29,99€ 29,99€
Kosten 24 Monate
(inkl. Gebühren
& Rabatte, ohne Extras)
866,81€
(36,12€/Monat)
729,75€
(30,41€/Monat)
720€
(30€/Monat)
598,90€
(24,95€/Monat)
1&1
Doppel-Flat
50.000
Tele2
Komplett
Easybell
Komplett Easy
Kabel Deutschland
Internet & Telefon 16
DSL-Geschwindigkeit (Down/Up) 50.000 / 10.000 16.000 / 1000 16.000 / 1024 16.000 / 1000
Inklusivvolumen unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt, Filesharing 10 GB/Tag
Festnetz-Flatrate ja ja ja ja
Aufpreis ISDN 2,99€ kein, Voip kein, Voip nicht verfügbar
Europa-Flatrate 9,99 – 1000 Minuten in 50 Länder 4,95€ 3,99€
Weitere Länder Flat
Mobilfunk-Flatrate 10€ (Kompelett Allnet) 9,99€ für 200 Minuten
Router inklusive 49,99 . ja
Mindestvertragslaufzeit 1 Monat 24 Monate 1 Monat 24 Monate
Kosten pro Monat 29,99€ 29,95€ 24,95€ 24,95€
Kosten 24 Monate
(inkl. Gebühren
& Rabatte, ohne Extras)
779,35€
(32,47€/Monat)
718,17
(29,95€/Monat)
648,75€
(27,03€/Monat)
575,50€
(23,98€/Monat)

Die Tarife von Vodafone und Kabel Deutschland sind am günstigsten, die Telekom ist trotz Drosselung mit deutlichem Abstand am teuersten. Easybell bietet als einziger Anbieter eine Flatrate in alle Handynetze, dafür aber keine Auslands-Flatrate. Die Tarife von Easybell, 1&1 und O2 punkten zudem mit der kurzen Vertragslaufzeit, bei O2 und 1&1 kann man zwar auch Verträge über 24 Monate abschließen, die sind aber kaum günstiger (etwa 2 bis 3 Euro/Monat).

Profi-Tarife mit VDSL

Mindestens 50 Megabit sollten es schon sein. Meistens kostet das nur etwa 5 Euro im Monat aufpreis. Hier die Tabelle:

Telekom
Call & Surf Comfort VDSL
Congstar
Komplett 2
O2
DSL M mit Speed-Option
Vodafone DSL Classic VDSL
DSL-Geschwindigkeit (Down/Up) 50.000 / 10.000 50.000 / 10.000 50.000 / 10.000 50.000 / 10.000
Inklusivvolumen 200 GB unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Festnetz-Flatrate ja ja ja ja
Aufpreis ISDN 4€ kein, Voip kein, Voip 4€
Europa-Flatrate 3,95€ 3,99€ 4,99€ 3,95€
Weitere Länder Flat 14,95€ 14,99€ 14,99€ 14,95€
Mobilfunk-Flatrate 14,95€ (nur T-Mobile) 0€ zu O2 (wenn O2-Mobilfunk-Vertrag existiert) Vodafone 10€, je anderes Netz 14,95€
Router inklusive Nein 59,99€ 19,99€ 39,90€
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate 1 Monat 1 Monat 24 Monate
Kosten pro Monat 34,95€ 55,99€ 34,98€ 34,99€
Kosten 24 Monate
(inkl. Gebühren
& Rabatte, ohne Extras)
980,81€
(40,87€/Monat)
899,75€
(37,49€/Monat)
854,41€
(35,60€/Monat)
718,19€
(29,95€/Monat)
1&1
Doppel-Flat
50.000
Easybell
Komplett Easy VDSL
Kabel Deutschland
Internet & Telefon 100
DSL-Geschwindigkeit (Down/Up) 50.000 / 10.000 50.000 / 10.000 100.000 / 8000
Inklusivvolumen unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt, Filesharing 10 GB/Tag
Festnetz-Flatrate ja ja ja
Aufpreis ISDN 2,99€ kein, Voip nicht verfügbar
Europa-Flatrate 9,99 – 1000 Minuten in 50 Länder 3,99€
Weitere Länder Flat
Mobilfunk-Flatrate 10€ (Kompelett Allnet) 9,99€ für 200 Minuten
Router inklusive 49,99 ja
Mindestvertragslaufzeit 1 Monat 1 Monat 24 Monate
Kosten pro Monat 29,99€ 29,95€ 24,95€
Kosten 24 Monate
(inkl. Gebühren
& Rabatte, ohne Extras)
779,35€
(32,47€/Monat)
768,75€
(32,03€/Monat)
727,50€
(30,31€/Monat)

Vodafone und Kabel Deutschland sind hier mit knapp 30 Euro im Monat am günstigsten, allerdings hat Vodafon keine gute VDSL-Verfügbarkeit. 1&1 und Easybell bieten hier das beste Angebot, weil die Tarife nur eine sehr kurze Vertragslaufzeit haben. Bei beiden ist aber der Router optional und muss daher auf den Preis draufgeschlagen werden, bei O2 ist er in die Endkosten eingerechnet, da er mitbestellt werden muss

Fazit

Momentan habe ich einen 100 Megabit-Anschluss bei Kabel Deutschland. Leider ist der Upstream von nur 6 Megabit etwas lahm. Wenn man viel mit Cloudspeicher arbeitet, ist VDSL mit 10 Megabit Upstream sicher besser. Einsteiger können im Vergleich zum Telekom-Angebot in zwei Jahren fast 300 Euro sparen, das ist viel Geld. Ähnlich sieht es bei den VDSL-Tarifen aus.

Bei einigen Anbietern wie Vodafone oder 1&1 lauern teilweise Vertragsfallen, dort wird das Paket manchmal nach 24 Monaten teurer. Wer einen günstigen DSL-Anschluss haben möchte, sollte aber sowieso nur die 24 Monate Vertragslaufzeit aussitzen und sich dann einen neuen Tarif suchen.

Handykunden von O2 und Vodafone sollen überprüfen, ob sie einen Vertragstarif haben, der zu einem weiteren Rabatt führt. Dieser hat bei beiden eine Höhe von etwa 10 Euro im Monat, womit man dann nochmals 240 Euro sparen könnte. Für diese Kunden sind die DSL-Tarife von Vodafone und O2 ganz klar die beste Wahl.

Kaufberatung: Die besten Smartphones für jedes Budget im Mai 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Der Markt für Smartphones entwickelt sich weiter, so gibt es auch im Mai einige interessante Angebote. Dazu kommt, dass Aldi und Lidl wieder einmal Smartphones anbieten, die aber beide keine Empfehlung von mir bekommen. Für die 100 (Lidl) beziehungsweise 160 Euro (Aldi) bekommt man deutlich bessere Smartphones.

Generell empfehle ich nur Handys mit den Systemen Android 4.X oder Windows Phone 8, Systeme wie Blackberry 10 oder iOS von Apple sind sicher interessant, aber im Preis-Leistungsvergleich einfach viel zu teuer. In der Regel kostet das iPhone von Apple etwa doppelt so viel wie ein vergleichbares Gerät der Konkurrenz. Das kann man nicht wirklich als attraktives Angebot bezeichnen.

Ein vernünftiges Display, eine möglichst gute Ausstattung und ein niedriger Preis sind die Grundlage für die Tipps. Es soll also möglichst viel Smartphone für möglichst wenig Geld geben.

Smartphones für Einsteiger (um 150€)

Im Mai ist genau wie im April das Huawei Ascend Y300 das günstigste Angebot. Es ist für ca. 125 Euro im O2-Shop verfügbar (eventuell nach Y300 suchen, ein Gerät auswählen und oben rechts auf „Einmalzahlung“ statt „24 Monate x 5€“ gehen und dann „Nur Gerät kaufen“ wählen). Das Gerät läuft auf Android 4.1 und ist für den Preis sehr gut ausgestattet. Ähnlich ausgestattet ist das fünf Euro teurere Mobistel Cynus F3. Für etwa 130 Euro bekommt man einen Dual-SIM-Slot dazu. Im Windows-Phone-Lager ist das Nokia Lumia 520 günstig und gut. Aktuell liegt es preislich bei etwa 180 Euro, ist aber fast überall ausverkauft. Es gab schon Angebote für etwa 160 Euro, zu dem Preis kann man auf jeden Fall zuschlagen.

Smartphones der unteren Mittelklasse

Hier hat sich einiges getan, insbesondere beim Preis. Empfehlenswert ist hier das HTC Desire X, das es bei Saturn aktuell für nur 179 Euro gibt. Ein Update von Android 4.0 auf 4.1 ist angekündigt. Ansonsten bietet das Smartphone 768 MB Arbeitsspeicher, einen Dual-Core-Prozessor und Ohrhörer von Beats Audio. Eine Alternative ist das Huawei Ascend G510 für etwa fünf Euro mehr. Es hat mit 512 MB weniger Arbeitsspeicher und keine Beats Ohrhörer, dafür aber ein größeres Display als das HTC (4,5 Zoll) und NFC. Das Nokia Lumia 620 ist hier der Vertreter der Windows Phone Geräte. Es punktet mit guter Ausstattung und besonders kompakten Abmessungen. Teilweise gab es das Gerät schon unter 200 Euro, aktuell kostet es rund 220 Euro.

Smartphones der oberen Mittelklasse

Das Huawei Ascend G615 liefert für nur 259 Euro viel Leistung für wenig Geld. Ein Quadcore-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher, Android 4.0 (mit Update auf 4.1), ein hoch auflösendes 4,5 Zoll Display und viele Dinge mehr. Nur NFC fehlt. Etwa 100 Euro teurer ist das Samsung Galaxy S3, das aber mit seinen vielen Funktionen punkten kann. Hier fehlt wirklich fast nichts. Für knapp 400 Euro ist das Galaxy S3 auch als LTE-Version verfügbar. Sehr attraktiv ist auch das Nokia Lumia 820 für die Windows Phone 8 Fraktion. Für gut 300 Euro gibt es ein schickes Smartphone, das sogar LTE unterstützt. Dafür gibt es eine niedrigere Displayauflösung als bei der Konkurrenz. Wer kein LTE braucht und dafür ein besseres Display haben möchte, greift zum Samsung Ativ S zum ähnlichen Preis.

Smartphones der Oberklasse

In der Oberklasse tummeln sich inzwischen viele Anbieter mit vielen tollen Smartphones. Allerdings gibt es immer mehr die Unart, den Akku fest im Gerät zu verbauen. Löbliche Ausnahme ist Samsung mit dem Galaxy S4. Es kann eigentlich alles und man kann sogar den Akku wechseln. Kostenpunkt alldings: ca. 650 Euro. Eine gute Alternative ist das Sony Xperia XL, das immerhin rund 100 Euro weniger kostet. Wen der fest eingebaute Akku nicht stört und wer kein Infrarot-Modul und andere Kleinigkeiten braucht, kann hier zugreifen. Das Nokia Lumia 920 ist wohl das beste Gerät mit Windows Phone 8. Kostenpunkt: Im Bereich von 400 bis 450 Euro. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist das extrem gut. Da können Apple mit dem iPhone 5 (ca. 650€) und Blackberry mit dem mäßigen Z10 (ca. 530€) kaum mithalten.

Fazit

Die Preise fallen im Frühling. Insbesondere Huawei versucht über den Preis Marktanteile zu gewinnen. Das Y300 als Einsteigergerät oder das G615 in der Mittelklasse sind vom Preis her kaum zu schlagen. In der Oberklasse zeigt sich, dass Apple seine Preispolitik dringend überdenken sollte. Gegen das über 200 Euro günstigere Lumia kommt das iPhone 5 kaum an, das etwa gleich teure Samsung Galaxy S4 bietet viel mehr fürs Geld.

Aldi-Smartphone Samsung Galaxy FAME GT-S6810P – top oder flop?

Bei Aldi Nord gibt es ab dem 06. Mai ein Smartphone von Samsung, das Galaxy Fame (GT-S6810P) mit Android 4.1. Das Gerät kostet mit 32 GB microSD-Karte und einem Bluetooth-Headset 159 Euro. Im Gegensatz zu Lidl ist keine Aldi-Simkarte dabei, die muss extra gekauft werden, wenn man den Aldi-Handytarif nutzen möchte

Vom Preis her sind besonders die Zugaben interessant. Das Samsung Bluetooth Headset HM1200 kostet rund 13 Euro, die Speicherkarte mit 32 Gigabyte kostet etwa 20 Euro, zusammen sind die Zugaben also rund 33 Euro wert. Das Handy würde dann nur noch 126 Euro kosten, im Preisvergleich kostet das Handy ohne das Zubehör auch etwa 160 Euro – bei Aldi spart man also schon Geld. Ist das Smartphone deshalb ein gutes Angebot? Kurze Antwort: Nein.

Laut Aldi werkelt im Galaxy Fame ein „leistungsstarker 1GHz Prozessor“. Wenn man bedenkt, dass heute selbst viele Einsteigersmartphones schon Doppelkernprozessoren mit 2x1GHz bieten, kann man den Prozessor nicht als leistungsstark bezeichnen. Mit den 512 MB Arbeitsspeicher und dem 4GB internen Speicher muss man in der Preisklasse leben, mehr wäre in jedem Fall besser.

Interessant ist, dass Samsung viel aktuelle Technik ins Gerät gesteckt hat. NFC, eine Kombination aus GPS und GLONASS zur Positionsbestimmung, ein aktuelles Bluetooth 4.0, zwei Kameras, eine davon mit Blitz und Autofokus und ein Radio. Natürlich musste der Rotstift irgendwo angesetzt werden. Und das ist bei der vielleicht wichtigsten Komponente geschehen: dem Display. Eine Auflösung von 320×480 Pixeln ist völlig indiskutabel. Damit sehen Buchstaben zerfranst aus und alles wird sehr grob dargestellt. Damit wird das surfen im Internet oder das Facebooken kein Vergnügen sein. Eine Mindestauflösung für ein Smartphone sollte heute 800×480 Pixel betragen, Geräte der Oberklasse haben sogar 1920×1080 Pixel. Das sind Welten zum Galaxy Fame.

Man sollte lieber auf einige Spielereinen wie NFC, GLONASS oder eine zweite Kamera verzichten und ein Smartphone mit einer vernünftigen Displayauflösung wählen. Da gibt es in der Preisklasse bis 200 Euro einige interessante Alternativen zum Aldi-Angebot:

  • Das Huawei Ascend Y300 bietet kein NFC, kein GLONASS aber zwei Kameras. Als System ist Android 4.1 installiert, das 4-Zoll-Display hat eine Auflösung von 800×480 Pixeln. Angetrieben wird es von einem Dualcore-Prozessor mit 2x1GHz. Kostenpunkt: Etwa 125 Euro im O2-Shop (eventuell Y300 in die Suche eingeben, ein Gerät auswählen und oben rechts auf „Einmalzahlung“ statt „24 Monate x 5€“ gehen und dann „Nur Gerät kaufen“ wählen).
  • Das Nokia Lumia 520 ist ein Einstiegsgerät und hat statt Android als System Windows Phone 8 aufgespielt. Es gibt keine zweite Kamera, kein NFC aber ein Display mit 800×480 Pixeln und ein flüssiges System. Es kostet 179 Euro, ist aber aktuell kaum lieferbar.
  • Das HTC Desire X bietet für 179 Euro viel. Einen Dual-Core-Prozessor, viel Arbeitsspeicher, Beats Audio Ohrhörer und bald auch ein Update auf Android 4.1.

Fazit: Auch ein günstiges Angebot von Aldi ist nicht immer ein gutes. Im Vergleich zum Huawei Ascend Y300 oder Nokia Lumia 520 wirkt das Galaxy Fame, als wäre es zwei Generationen zurück. Da helfen auch die Zugaben nichts, vor allem da das Ascend Y300 dann trotzdem günstiger ist. Eine weitere Übersicht über die besten Smartphone-Angebote im Mai gibt es hier.

Smartphone bei Lidl: Huawei Ascend Y201 Pro – Top oder Flop?

Ab Montag gibt es für 99,99 Euro bei Lidl ein Smartphone. Das Huawei Ascend Y201 Pro soll mit dem niedrigen Preis klar das Einstiegssegment bedienen. Mit dabei ist das Starter-Set von Lidl Mobile im Wert von 9,99 Euro, mit dem man einen guten Smartphone-Tarif bekommen kann, wobei das Angebot von Aldi vielleicht attraktiver ist. Das Gerät selbst gibt es im Online-Handel für etwa 90 Euro, z.B. bei Notebooksbilliger.de. Man spart also bei Lidl im Gegensatz zum herkömmlichen Handel kaum Geld.

Das Ascend Y201 Pro wird als Einsteigersmartphone beworben, dass über ein „hochwertiges“ Display verfügt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Mit der Auflösung von 320×480 Pixeln taugt das Display zu kaum etwas. Die Auflösung ist zu niedrig, man bekommt also nur wenig Informationen angezeigt und Buchstaben werden sehr grob dargestellt. Ein Smartphone sollte mindestens eine Auflösung von 800×480 Pixeln haben, die aktuelle Oberklasse schafft sogar 1920×1080 Pixel.

Auch die weiteren Daten des Lidl-Huaweis können nicht überzeugen. Ein Prozessor mit 800 MHz sorgt höchstens dafür, dass das Smartphone extrem lahm ist. Auch sonst hat das Gerät nur eine Mindestausstattung, mit der Android 4.0 sehr zäh laufen dürfte. Das Gerät ist selbst als Einsteigergerät also ein absoluter Flop und enthält Technologie von Vorgestern.

Im O2-Shop (eventuell die gibt es eine Gute Alternative zum Ascend Y201 Pro vom gleichen Hersteller. Das Huawei Ascend Y300 bietet im Vergleich deutlich mehr und kostet inklusive Versand nur 124,95 Euro. Hier eine kleine Vergleichstabelle:

Y201 Pro Y300
System Android 4.0 Android 4.1
Displaygröße 3,5 Zoll 4 Zoll
Displayauflösung 320×480 Pixel 480×800 Pixel
Prozessor 800 MHz 2×1000 MHz
Arbeitsspeicher 512 MB 512 MB
Interner Speicher 4 GB 4 GB
Speichererweiterung MicroSD MicroSD
Kamera 3,2 Megapixel 5 Megapixel mit Autofokus und Blitz,
zusätzliche Frontkamera
Gewicht 140g 130g

Fazit: Wer das Huawei Ascend Y300 bietet für etwa 25 Euro deutlich mehr fürs Geld. Wer statt dem Lidl-Smart-Tarif den von Aldi wählt, spart pro Monat zwei Euro und hat die 25 Euro Mehrkosten für das Y300 nach etwa einem Jahr wieder raus. Für den Einstieg ist das Y300 gut geeignet, ein Top-Smartphone ist es aber nicht. Für den Preis ist es aber kaum zu schlagen.

Was taugt das neue Aldi Notebook? (Medion Akoya P6640, April 2013)

Ab morgen gibt es bei Aldi wieder einmal ein Notebook, das Medion Akoya P6640 (MD 99220). Kostenpunkt: 459 Euro. Das Gerät ist auf jeden Fall sein Geld wert, allerdings nur, wenn man wirklich alle Features benötigt.

Insgesamt hat das Gerät eine gute Mittelklasse-Ausstattung. Ein Intel Core i3-3120M Prozessor sorgt für ausreichende Geschwindigkeit, dazu gibt es eine relativ leistungsfähige Grafikkarte (Nvidia Geforce 740M 1GB) und einen mit 8GB sehr groß bemessenen Arbeitsspeicher. Das Gerät hat aber auch Problemzonen. Die „riesige“ Festplatte mit 1TB kann zwar viele Daten speichern, ist aber langsam. Für mehr Geschwindigkeit wäre eine SSD deutlich besser gewesen. Außerdem ist da das Display. 15,6 Zoll sind ganz schön groß, die Auflösung von 1366×768 Pixeln ist einfach zu niedrig. Man sollte bedenken, dass Smartphones wie etwa das Samsung Galaxy S4 über eine Displayauflösung von 1980×1020 Pixeln verfügen – auf 5 Zoll wohlgemerkt. Auch das Gewicht (2,8kg) und die Akkulaufzeit sind eher unattraktiv. Ansonsten bietet das Gerät noch einige Extras wie Bluetooth, Intel Wireless Display, einen austauschbaren DVD-Brenner und eine Windows 8 Lizenz.

Die Zielgruppe des Akoya P6640 sind Nutzer, die das Gerät bei sich Zuhause stehen haben und selten unterwegs benutzen. Die Grafikkarte dürfte sicher für eine jüngere Zielgruppe sprechen, der Rest der Ausstattung eher für die Standard Office-Verwendung. Grußkarten, Word, Excel, Powerpoint und Internet können neben einigen 3D-Spielen genutzt werden. Wer keine 3D-Spiele spielt, sollte von einem Kauf absehen, denn hier gibt es deutlich günstigere Geräte, die von der Leistung her locker ausreichend sein sollten.

Was sind die Alternativen? Wer sein Notebook nur als bessere Schreibmaschine und für einfache Office-Anwendungen verwenden möchte, der kann mit dem HP Compaq CQ58-346SG immerhin 100 Euro sparen. Es gibt dann einen langsameren Pentium-Prozessor, nur 4 GB Arbeitsspeicher und keine tolle Grafikkarte. Aber für 359 Euro ist das Compaq-Angebot völlig ausreichend.

Preislich auf gleichem Nieveau bewegt sich das Lenovo IdeaPad S400, das als 14 Zoll Notebook nur 1,8kg wiegt und so deutlich kompakter und transportabler ist. Es ist langsamer als das Medion, hat weniger Speicher und kein DVD-Laufwerk. Dafür ist es aber wie gesagt 1kg leichter. Das macht sich schon bemerkbar. Für 359 Euro halte ich das Gerät für ein Schnäppchen.

Fazit: Wer nur hin und wieder einmal mit seinem Notebook arbeitet und keine hohen Ansprüche hat, für den ist das Aldi-Angebot oder eine der beiden Alternativen sicher eine gute Wahl. Wer ein leichtes, mobiles und gut ausgestattetes Gerät haben möchte, bei dem auch noch der Akku lange hält, der muss deutlich mehr ausgeben.