Kategorie-Archiv: Mobilfunk

Petition: Verträge einfacher kündigen

Über den Blog von Warteschleife bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, das mich auch immer wieder stört. Wer wie ich zur Kostenoptimierung oft Verträge ändert und damit oft kündigen muss, hat damit immer wieder Probleme.

Abschließen kann man die meisten Verträge ganz einfach über das Internet. Ein Formular ausfüllen, abschicken, fertig. Das geht bei Handyverträgen, Strom- und Gasverträgen genauso wie bei Pay-TV und anderen Dingen. Das ist auch logisch, denn die Anbieter möchten natürlich möglichst viele Verträge abschließen.

Natürlich möchten sie auch möglichst wenig Kündigungen haben, denn die Kundengewinnung ist teurer, als Bestandskunden zu halten. Um dies zu erreichen haben sich die meisten Anbieter eine ganze Reihe an Fallstricken ausgedacht, damit die Kunden nicht kündigen:

  • Lange Vertragslaufzeiten, meistens 24 Monate
  • Lange Kündigungsfristen, meistens 3 Monate zum Vertragsende
  • Angebote für ein Vertragsupgrade während der Vertragslaufzeit, die sich dann natürlich um 24 Monate verlängert
  • Kündigungen sind oft nur per Brief oder Fax (natürlich an eine kostenpflichtige Nummer) möglich

Wer einen dieser Punkte nicht beachtet, hat Pech. Denn der Vertrag verlängert sich dann automatisch um 24 Monate. Das ist dann wirklich dumm gelaufen, denn meistens gibt es auf dem Markt viel günstigere Tarife.

Eine Petition versucht nun, Kündigungen via E-Mail oder Onlineformular als weitere Form zu etablieren, die Anbieter akzeptieren müssen. Den Gedanken finde ich grundsätzlich sehr richtig. Wenn ich die Petition geschrieben hätte, hätte ich sie vielleicht etwas anders formuliert. Meine Forderung an dieser Stelle ist, dass eine Vertragskündigung auf allen Wegen erfolgen können sollte, auf denen der Vertrag abgeschlossen werden kann. Ganz einfach.

Eine weitere Idee wäre, die Unternehmen zu verpflichten, einige Wochen vor Ende der Kündigungsfrist die Kunden über diese nochmals zu informieren. Aber das wird wohl kaum umzusetzen sein. Also sollten sich alle, die einen Vertrag abschließen, nach Vertragsabschluss gleich einen Kündigungstermin in den Kalender schreiben.

Die besten Smartphone-Tarife für März 2013

Heute möchte ich schauen, was der März an Smartphonetarifen bringt, Kauftipps für Smartphones hatte ich bereits gestern gepostet. O2 hat beispielsweise sein Tarifangebot umgekrempelt, aber auch die anderen Anbieter haben einige Änderungen an ihren Tarifen vorgenommen. Wer wenig bis mittel viel telefoniert und im Internet surft, ist auch im März mit den Tarifen von Aldi und Lidl bestens bedient. Es gibt auf dem Markt einige Tarife, die ein klein wenig günstiger sind, dafür aber deutlich weniger Leistung bieten und vor allem eine zweijährige Vertragslaufzeit.

Für alle, die eine Allnet-Flat haben möchten, hier die besten günstigsten Tarife. Sie sollten, um für Smartphones geeignet zu sein, mindestens 500 MB an schnellem Datenvolumen aufweisen. Ich habe die Tabelle von günstig nach teuer sortiert. Unten gebe ich noch Empfehlungen. Wem die Mobilfunknetze nichts sagen, der sollte sich den Netztest der Computerbild oder von Connect aus dem November 2012 einmal näher anschauen.

Tarife bis 500 MB Internet-Volumen

Simyo
Computerbild
BASE
Allnet Flat
O2 Blue
All-in M
Congstar
Allnet Flat M
Monatspreis 19,90 30,00 28,49 29,99
Gesamtpreis 24 Monate 477,60 630 683,76 719,67
Netz E-Plus E-Plus O2 T-Mobile
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 500 500 500 500
Drosselung auf 56 kbit/s 56 kbit/s 32 kbit/s 64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich inklusive inklusive nicht möglich
Rufumleitung nicht möglich wohl kostenlos 0,29€/Min,
O2 kostenlos
kostenlos
Extras Nur 3,6 Mbit
Surfgeschwindigkeit

Tarife mit 1 GB Internet-Volumen

Simyo 1GB
Computerbild
1&1
All-Net-Flat Plus
Congstar
Allnet Flat L
  BASE
Allnet Flat
Monatspreis 24,90 29,99 34,99  35
Gesamtpreis 24 Monate 597,60 719,76 839,76  840
Netz E-Plus Vodafone T-Mobile  E-Plus
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt  unbegrenzt
MB Internet 1000 1000 1000  1000
Drosselung auf 56 kbit/s 64 kbit/s 64 kbit/s  64 kbit/s
Festnetznummer nicht möglich nicht möglich nicht möglich  inklusive
Rufumleitung nicht möglich kostenlos kostenlos  wohl kostenlos
Extras Internet mit 14,4 Mbit,
500 MB Extra für 2,99,
25 GB Online-Speicher
Internet nur
mit 3,6 MBit

Tarife mit 2 GB oder mehr Datenvolumen

O2 Blue
All-in L
1&1
All-Net-Flat Pro
O2 Blue
All-in XL
Monatspreis 37,99 39,99 47,49
Gesamtpreis 24 Monate 911,76 959,76 1139,76
Netz O2 Vodafone O2
Freiminuten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SMS unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
MB Internet 2000 2000 5000
Drosselung auf 32 KBit/s 64 KBit/s 32 KBit/s
Festnetznummer inklusive nicht möglich inklusive
Rufumleitung 0,29€
O2 kostenlos
kostenlos 0,29€
O2 kostenlos
Extras LTE Internet mit 14,4 MBit,
100 MB im Ausland inkl.
LTE, 14 Tage
Daten-Roaming

Die Tarife von der Telekom und Vodafone fehlen komplett, da sie einfach ungefähr doppelt so teuer sind wie die restlichen Tarife. Es fehlen auch die O2-Reseller, da die neuen O2 Blue Tarife einfach günstiger als die Reseller-Tarife sind. Da wird sich sicher bald etwas tun.

Was ist also der beste Tarif? Es kommt darauf an, was man möchte. Wer ein straffes Budget hat, sollte den Simyo-Tarif mit 500 MB Datenvolumen nehmen. Für 20 Euro gibt es keinen besseren Tarif. Ansonsten ist generell der 1&1 All-Net-Flat Plus Tarif sehr attraktiv – schnelles Internet, das man auch noch nachbuchen kann für nur 30 Euro. Zwei Tipps zu diesem Tarif: Unbedingt nur 24 Monate laufen lassen, danach wird es teurer und eventuell für den Aufpreis von 10 Euro im Monat ein Smartphone mitbestellen – für insgesamt 240 Euro erhält man Geräte, die bis zu 320 Euro auf dem normalen Markt kosten. Wer eine Festnetznummer und eine kostenlose Anrufweiterleitung braucht, sollte zu BASE gehen. Nur dort gibt es diese Features zu akzeptablen Preisen.

Fazit: Wer heute über 35 Euro für seinen Mobilfunk-Tarif bezahlt, sollte schnellstens den Tarif wechseln. Es ist möglich, die Hälfte oder mehr zu sparen, ohne wirklich Qualitätseinbußen zu haben.

Kaufberatung: Die Besten Smartphones für jedes Budget im März 2013

Diese Kaufberatung ist veraltet. Eine aktuelle Version findet sich hier.

Da mich selber interessiert, was der Markt hergibt, hier die Smartphone-Kauftipps in allen Preislagen. Wer also ein gutes Gerät sucht, wird hier sicher fündig werden. Über Tarife im günstigen Sektor bis zehn Euro und bei den Allnet-Flats habe ich ja schon geschrieben. Demnächst werde ich eine aktuelle Übersicht über Allnet-Flats bloggen.

Das beste Smartphone bis ca. 50 Euro

Es gibt kein Smartphone bis 50 Euro? Doch. Das Vodafone Smart II kostet knapp 50 Euro. Es kann natürlich bei dem Preis keine Wunder vollbringen. 800 MHz, ein kleines Display mit einer niedrigen Auflösung sind sicher keine Highlights. Ein Speicherkartenslot, GPS und W-Lan sind aber dabei, genauso wie Android 2.3. Einzige Alternative: Das Huawei Ideos X3, das teilweise auch für 50 Euro bei einigen Anbietern auftaucht.

Das beste Smartphone bis 100 Euro

Eigentlich keins. Die Geräte sind alle kaum besser als das Smart II. Da ich aber eine Empfehlung geben möchte: Das Sony Xperia Tipo hat zwar ein niedrig auflösendes Display und einen lahmen 800 MHz Prozessor, dafür aber 512 MB Ram und Android 4.0 (Ice Cream Sandwich). Dazu gibt es Bluetooth, ein UKW-Radio und einen SD-Card-Slot. GPS ist natürlich auch dabei.

Das beste Smartphone bis 150 Euro

Es lohnt sich wirklich, etwas mehr als 100 Euro auszugeben. Die Displays werden besser, die Handys schneller und die Ausstattung besser. In dieser Kategorie habe ich zwei Vorschläge, einen für Windows-Phone Fans und einen für Androiden. Beginnen wir mit dem Samsung Omnia W i8350 für etwa 140 Euro. Windows Phone 7.5 ist drauf und dabei ist ein gutes 480×800 Pixel auflösendes 3,7 Zoll Display, ein 1,4 GHz Prozessor, zwei Kameras (vorne/hinten), ein UKW-Radio und so ziemlich alles, was man sonst noch so braucht. Für ca. 140 Euro ist das Gerät beispielsweise bei Computeruniverse (6 Euro Neukundenrabatt mit Code IFHE97XE) oder Cyberport erhältlich.

Der Androide ist das Sony Xperia U, das über Android 4, einen Dual-Core Prozessor mit 2x1Ghz, ein 3,5 Zoll Display mit 845×480 Pixeln, ein Radio und zwei Kameras verfügt. Allerdings ist es, wie übrigens das Samsung i8350 auch, nicht mit einer Speicherkarte erweiterbar. Dafür kostet es im Online-Shop von Base nur knapp 129 Euro – der Kauf ist auch ohne Vertragsabschluss möglich.

Das beste Smartphone bis 200 Euro

Hier gibt es nur einen Kandidaten, das Sony Xperia Sola für die Android-Fraktion. Das Sony kostet knapp unter 200 Euro und bietet GSM und UMTS-Quadband, einen Dualcore-Prozessor, einen Speicherkartenslot und auch NFC.

Das beste Smartphone bis 250 Euro

Hier gibt es wieder zwei Kandidaten: Einmal das LG Optimus True HD P936 für die Android-Fraktion und einmal das Nokia Lumia 620 für die Windows Phone Fraktion. Das LG hat ein 4,5 Zoll IPS-Display mit einer hohen Auflösung von 1280×720 Pixeln, einen Dual-Core-Prozessor, 1024 MB Ram, und neben GSM und UMTS verfügt es auch über LTE. Ausgeliefert wird es mit Android 2.3, ein Update auf Version 4.0.4 ist möglich. Das LG kostet rund 240 Euro mit Versand. Das Nokia ist ähnlich ausgestattet, bietet GSM und UMTS Quadband, Windows Phone 8 und ist für unter 250 Euro bei verschiedenen Shops erhältlich.

Das beste Smartphone bis 300 Euro

Hier gibt es nur ein Android-Phone das wirklich attraktiv ist, dafür aber sehr. Das Huawei Ascend G615 bietet fast alles, was das Herz begehrt. Ein Quadcore Prozessor, GSM Quadband und UMTS Pentaband, ein hochauflösendes 4,5 Zoll IPS-Display (1280×720 Pixel), zwei Kameras und vieles mehr. Wer auf LTE und NFC verzichten kann, findet hier ein gutes Smartphone! Für etwa 300 Euro kann man es bei Cyberport oder Amazon bestellen.

Das beste Smartphone bis 400 Euro

Es kann hier nur eins geben – das Samsung Galaxy S3 mit Android 4.1. Es lässt keine Wünsche offen und kommt sogar inklusive einem Speicherkartenslot, der bei vielen Oberklasse-Smartphones fehlt. Das Galaxy S3 ist für 399 Euro bei Base erhältlich, bis Ende März gibt es von Samsung kostenlos eine 32 GB Speicherkarte dazu.

Das beste Smartphone bis 500 Euro

Wem das Galaxy S3 gefällt, aber unbedingt noch LTE benötigt, kann dies für einen Aufpreis von 60 Euro bei Cyberport oder Notebooksbilliger bekommen.

Das beste Smartphone für mehr als 500 Euro

Keins. Das Samsung Galaxy S3 bietet deutlich mehr als das Apple iPhone 5 und ist deutlich günstiger. Da stehen knapp 400 Euro gegen 650 Euro. Mehr als 50% Aufpreis ist das iPhone niemals wert.

Preiskampf bei Smartphonetarifen: Aldi mit neuem Schnäppchentarif

Wer keine Allnet-Flat braucht, und mit dem Netz von E-Plus oder O2 auskommt, dem bieten Aldi und Lidl gute Tarife für wenig Geld. Ab Montag (18. Februar) bietet Aldi einen neuen Tarif an (der noch nicht auf der Webseite verlinkt ist), der sicherlich für viele attraktiv sein wird und dem von Lidl sehr ähnlich ist. Bei beiden kann man den Tarif einfach zu der bestehenden Prepaid-Simkarte hinzubuchen und bei beiden sind die enthaltenen Freieinheiten beliebig zwischen Telefonminuten und SMS verteilbar.

ALDI LIDL
Monatsgebühr 7,99 9,95
Enthaltene Einheiten (SMS/Telefonminuten) 300 400
Preis pro Minute/SMS nach Aufbrauch des Freivolumens 0,11 0,09
Enthaltenes Internetvolumen 300 MB 300 MB
Community-Flat inklusive 3,95
Optionslaufzeit 30 Tage 30 Tage
Netz E-Plus O2

Empfehlung:

Da beide Netze von der Qualität her in etwa gleich sind, ist der Aldi-Tarif die deutlich günstigere Variante. Einen solchen günstigen Tarif sucht man in den besseren Netzen von Vodafone und der Telekom bislang vergebens. Mehr zur Netzqualität hier.

Günstig ins mobile Internet

Wieder eine Frage, die mir Kunden stellen: Was ist der beste Tarif um mit meinem Laptop, iPad, Tablet oder Netbook ins Internet zu kommen? Die Antwort lautet: das kommt drauf an, wie oft man im mobilen Internet ist.

Datentarife gibt es in allen Mobilfunknetzen. Allerdings sind die Netze von O2 und E-Plus deutlich schlechter ausgebaut als die von der Telekom und Vodafone. Dies gilt auch für Ballungsräume, wo es bei O2 und E-Plus teilweise zu Problemen wegen einer Netzüberlastung kommen soll. Wer mobil surfen möchte, sollte also lieber einen Tarif im Vodafone oder Telekom-Netz wählen.

Leider beinhalten viele Tarife trotz der Bezeichnung „Flatrate“ nur ein begrenztes Datenvolumen. Überschreitet man dies, kann man zwar weiter ins Internet, aber extrem langsam. Deshalb sollte man sich ein ausreichendes Datenvolumen buchen. 1 GB reicht für Gelegenheitsnutzer, für alle anderen sollten es 3, 5 oder mehr Gigabyte sein. Downloads oder Streamingdienste sollte man aber nur im Notfall aufrufen, um Volumen zu sparen.

Tariftipp 1 GB

Hier gibt es zwei gute Möglichkeiten im Vodafone-Netz die jeweils 1 GB Datenvolumen enthalten und nur etwa 10 Euro im Monat kosten. Am günstigsten ist der Vertragstarif „Notebook-Flat“ ohne Mindestlaufzeit von 1&1, der keine Einrichtungsgebühr kostet und für 9,99 Euro im Monat buchbar ist. Als Prepaid-Alternative bietet sich otelo an, hier kann man den Tarif flexibel hinzu- oder abbestellen. Allerdings kostet der Surfstick, den man kaufen muss, 30 Euro.

Tariftipp 3 GB

Der REWE-Konzern hat offensichtlich gut mit der Telekom verhandelt und bietet mit seinen Marken Penny Mobil und ja! mobil das 3GB Surfpaket im Monat für nur 14,99 Euro an. Wer dieses nutzen möchte, kann sich im nächsten Penny oder Rewe das jeweilige Starterpaket für 10 Euro kaufen, aufladen und dann nach Bedarf die Monatsflatrate draufbuchen.

Tariftipp 5 GB

Preislich sind hier Aldi und Lidl ganz vorne mit dabei, leider im E-Plus (Aldi) und O2-Netz (Lidl). Für jeweils 14,99 Euro gibt es 5 GB Surfvolumen in langsamen Netzen. Als Alternative gibt es für 5 Euro mehr den „Notebook-Flat XL“ Tarif von 1&1 als Vertragstarif ohne Mindestvertragslaufzeit. Als Bonus kann man schneller surfen als bei der Konkurrenz – bis zu 14.400 kBit/s sollen im Vodafone-Netz möglich sein.

Die besten Allnet-Flatrates für Smartphones

Kunden fragen mich öfter, was für sie der günstigste Handytarif ist. In der Regel ist es nicht der Tarif des Netzbetreibers, sonder der eines Billig-Ablegers oder Resellers. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe an Tarifen, die sehr attraktiv sind. Ich werde hier nur die regulären Angebote auflisten, teilweise gibt es noch Vorteile für Selbständige oder Studenten. Wer sich bei den Netzen nicht sicher ist, kann hier den letzten Netztest der Computerbild anschauen. In Deutschland gibt es insgesamt vier Handynetze, die beiden D-Netze von der Telekom und Vodafone und die beiden E-Netze von O2 und E-Plus. Alle anderen Marken und Anbieter sind entweder Marken der Netzbetreiber selber oder Reseller, die sich Netzkapazitäten einkaufen.

D1-Netz bzw. Telekom

Die Telekom verfügt über das wohl am besten ausgebaute Mobilfunknetz in Deutschland. Und das lässt sie sich auch fürstlich bezahlen: Die günstigste Allnet-Flatrate mit SMS-Flatrate und 500 MB Datenvolumen kostet monatlich satte 70 Euro (Special Complete Mobil XL). Dazu kommt noch der Bereitstellungspreis von 29,95 Euro. Mit Online-Rabatt kommt man so in 24 Monaten auf 1624,75 Euro oder 67,70 Euro im Monat. Teuer.

Alternative: Congstar
Congstar ist der Billig-Ableger der Telekom. Hier kostet der Tarif Allnet Flat M mit den gleichen Features wie der Special Complete Mobil XL nur 29,99 Euro im Monat. Es gibt auch keine Einrichtungsgebühr. Damit kostet der Tarif in zwei Jahren nur 719,76 Euro – das sind über 900 Euro weniger als der vergleichbare Tarif der Telekom. Für 5 Euro im Monat kann man sich diesen Tarif im Übrigen auch ohne Mindestvertragslaufzeit buchen.

D2/Vodafone

Vodafone verfügt über das zweitbeste Mobilfunknetz in Deutschland, ist aber deutlich günstiger als die Telekom. Für den Tarif Red M mit einer Allnet-Flatrate, 3000 SMS und 500 MB Internetvolumen verlangt Vodafone nur knapp 50 Euro. Mit Einrichtungsgebühr zahlt man in zwei Jahren 1229,75 Euro oder 51,24 Euro im Monat.

Alternative: 1&1
Deutlich günstiger wird es bei 1&1, wo es einen deutlich besseren Tarif für weniger Geld gibt. Neben der Allnet-Flatrate gibt es im Tarif Allnet-Flat Plus eine SMS-Flatrate und 1000 MB Internetvolumen für nur 29,99 Euro im Monat. 1&1 nimmt aktuell auch keine Einrichtungsgebühr, sondern legt 50 Euro als Bonus oben drauf. In 24 Monaten zahlt man hier also nur 669,76 Euro oder 27,91 im Monat. Einen Haken hat das Angebot: Nach Ablauf der 24 Monate sollte man den Vertrag wechseln, denn danach kostet er 10 Euro im Monat mehr.

O2

Bei O2 nennt sich der günstigste Tarif mit einer Allnet-Flatrate Blue M. Er kostet 39,99 Euro im Monat und beinhaltet neben der SMS-Flatrate auch 500 MB Internetvolumen. Allerdings ist das Netz von O2 an einigen Orten nicht gut ausgebaut, also qualitativ schlechter als das von der Telekom oder Vodafone. In 24 Monaten zahlt man hier 911,76 Euro oder umgerechnet 37,99 Euro im Monat, da es momentan im ersten Jahr 10% Rabatt gibt.

Alternative: Maxxim und andere
Leider sind die Allnet-Flatrates bei den Resellern nur bedingt attraktiv. Zwar gibt es für knapp 30 Euro Allnet-Flatrates mit Datenpaket und SMS-Flat, aber warum sollte man das O2-Netz wählen, wenn man für den gleichen Preis auch eins der D-Netze von Vodafone und der Telekom haben kann? Wer keine SMS schreibt und eine günstige Allnet-Flat braucht, wird aktuell vielleicht bei Maxxim glücklich. Der Tarif Yourflat der mit gleichem Namen auch von anderen Resellern vermarket wird, kostet dort nur 17,75 Euro im Monat, was 426 Euro in zwei Jahren macht. Die SMS-Flatrate kostet aber satte 12,95 Euro oben drauf.

E-Plus

E-Plus hat den Ruf, das schlechteste Mobilfunk-Netz zu haben. Allerdings soll die Telefonie inzwischen ganz gut funktionieren, bei Datenverbindungen sind aber viele Teile Deutschlands nur ungenügend ausgebaut. Dennoch bemüht man sich, das Netz zu verbessern und hat O2 wohl inzwischen qualitativ überholt. Dafür bietet E-Plus mit seiner Hauptmarke Base den all-in Tarif für nur 30 Euro im Monat an. Dabei sind eine Flat in alle Netze, SMS-Flat und 500 MB Daten. Mit Rabatten kostet dieser Tarif in 24 Monaten nur 630 Euro oder durchschnittlich 26,25 Euro im Monat.

Alternative: Yourfone oder Simyo Specials
Es geht nochmal 10 Euro günstiger als bei Base: Mit den aktuellen Specials von Simyo und Yourfone (über Facebook) gibt es die Allnet-Flat mit SMS-Flat und 500 MB Internetvolumen für nur 19,90 Euro im Monat oder 477,60 Euro in zwei Jahren.

Fazit
Bei den E-Plus-Marken Yourfone und Simyo gibt es aktuell die mit Abstand günstigsten Allnet-Flats. Wer eine bessere Netzqualität haben möchte, muss mit den 1&1 und Congstar-Angeboten fast 50% mehr zahlen. Wer ein gutes Angebot sucht, kann auch einmal die Angebote bei Telefon-Treff durchsehen. Dort bieten Händler oft die regluären Tarife der Netzbetreiber mit Zugaben oder Auszahlungen an. Und wer ein Handy sucht – es lohnt sich meistens, sich das Gerät selber zu kaufen, auch wenn viele Anbieter eine Finanzierung durch eine erhöhte Grundgebühr ermöglichen.

Kalender OTA-Synchronisieren mit Outlook 2013 nicht möglich

[Edit: Es gibt doch eine Lösung, die aber nicht 100% optimal ist.]

Manchmal denke ich, dass Microsoft seinen Kunden nicht zuhört. Manchmal ist es hinderlich, wenn man sich nicht an allgemeine Standards hält. Und manchmal ist es einfach nur absurd.

Was möchte ich mit meinem Outlook 2013 (Preview, macht aber in diesem Fall keinen Unterschied) machen? Ich möchte, dass ich meinen Kalender mit meinem Online-Kalender (Google) und meinem Android-Smartphone synchronisiere. Eine kleine Hürte: OTA – over the air, also über das Internet. Viele Leute synchronisieren ihr Smartphone, indem sie es mit dem PC verbinden. Aber wer macht das heute schon? Ich möchte, dass mein Outlook und mein Smartphone automatisch immer up to date sind.

Bislang gab es die Möglichkeit, mit Google Calendar Sync Outlook mit dem Google Kalender abzugleichen. Diesen kann man dann auch mit dem Smartphone nutzen. Google hat diesen Service aber eingestellt, nur bei Bestandskunden läuft der Service noch – bei Outlook 2013 hin und wieder mit nervigen Meldungen, dass das Profil nicht gefunden wird. Google meint übrigens, dass nun CalDav unterstützt wird und alle dieses offene Protokoll nutzen sollen. Das hat Microsoft trotz Vorwarnungen überrascht und zu Sync-Problemen bei Windows Phones geführt, die nun im Sommer einen CalDav-Support bekommen sollen.

Doch was macht man, wenn man Outlook nutzt? Hier wird es absurd. Mit Outlook 2007 und 2010 kann man mit dem Hotmail Connector seinen Kalender, Kontakte und Mails synchronisieren. Bei Outlook 2013 benötigt man den Hotmail Connector nicht, denn man kann Hotmail (und damit outlook.com) direkt einbinden. Das passt gut zur Web-Strategie von Microsoft, denn Office wird neuerdings entweder als herkömmliche Lizenz oder als Office 365 Abo verkauft.

Hier fangen die Probleme aber an. Outlook erstellt nämlich für Hotmail einen eigenen Ordner, den man nicht in seinen bisherigen PST-Ordner integrieren kann. Man wird also dazu gezwungen, alle Daten in den Hotmail-Ordner zu verschieben. Kleines Problem: Das ist nicht möglich. Denn Outlook lehnt das Verschieben von Mails und anderen Elementen ab. Es ist also nicht möglich, sein bestehendes Outlook mit den Microsoft-Onlinediensten abzugleichen. Tolles Konzept.

Wenn die Leute von Microsoft halbwegs klar denken können, bauen die in ihr tolles Outlook 2013 eine CalDav-Funktion ein, die es übrigens in der Beta durchaus gegeben haben soll. Dann könnten wir endlich alle unsere Geräte mit Outlook abgleichen – ob Blackberry, Android, Windows Phone oder iPhones. Mal sehen, ob Microsoft das kapiert.